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Mit MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht – bietet Perzeptron eine auf die Materialwirtschaft in der Elektronikindustrie zielende Lösung, die die Planungssicherheit in der Fertigung erheblich steigert. Andreas Koch, Co-Geschäftsführer bei Perzeptron: „Unsere langjährige Berufserfahrung zeigt: Es ist möglich, diese Schwachstellen beispielsweise in Bezug auf fehlende Transparenz und Funktionalität in der Fertigungsplanung und -steuerung zu kompensieren.
MiG in der Praxis beim EMS-Dienstleister micronex
MiG wird als Erweiterung an ein vorhandenes ERP-System angebunden. Das Tool liest die Daten des bestehenden Systems und berechnet und interpretiert sie neu. Der Zugriff auf die ERP-Daten erfolgt dynamisch, etwa über ODBC, und ermöglicht eine permanente Aktualisierung. Es müssen also keine Daten neu erfasst oder ERP-Systeme erneuert oder geändert werden.

MiG bietet im Wesentlichen die Module Fertigungsübersicht, Engpassbetrachtung, Bestandsoptimierung, Lieferübersicht und Liquiditätsplanung. Mit der Fertigungsübersicht erkennt die Fertigungsplanung eines Unternehmens schnell auf einen Blick den vollständigen Materialstatus und die Materialversorgung sämtlicher Fertigungsaufträge.
Mithilfe der MiG-Engpassbetrachtung identifizieren Verantwortliche frühzeitig den kritischen Pfad von Fertigungsaufträgen. Dieses Modul erlaubt einen schnellen Überblick über alle problematischen Bauteile, und zwar über die gesamte Stücklistenstruktur hinweg.
Die MiG-Bestandsoptimierung bietet die operative Kontrolle über die Kapitalbindung durch die ungewollte Zuführung von Bauteilen. Das Modul versetzt Nutzer etwa in die Lage, frühzeitig Bestellungen zu erkennen, die zu diesem Zeitpunkt nicht benötigt werden, also vermeidbare Überbestände aufbauen und zu unnötiger Kapitalbindung führen würden. Die MiG-Liquiditätsplanung stellt ein zusätzliches kaufmännisches Steuerungsinstrument dar.
Viele Unternehmen der Elektronikindustrie nutzen bereits MiG. Das Ergebnis ist eine verbesserte Materialkoordination und Fertigungssteuerung. Messen lassen sich die Ergebnisse in optimierten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Kapitalbindung, Auftragsdurchlaufzeiten, Termintreue und nicht zuletzt dem Gewinn. So auch bei micronex, einem EMS-Dienstleister aus Springe bei Hannover.
Mit rund 140 Mitarbeitern fertigt micronex über 2.000 Produkte für mehr als 40 namhafte Kunden. Kontinuierlich hat der Betrieb seit der Gründung im Jahr 1979 sein Dienstleistungsangebot und das integrierte logistische System ausgebaut und verfeinert. Inzwischen bietet das Unternehmen ein Rundum-Spektrum der EMS-Services: Projektleitung, Entwicklungsunterstützung und technische Beratung, Materiallogistik, Prototypenbau, Produktion und Prüfung sowie After-Sales- und After-Market-Service.
In einer Phase des starken Wachstums und der Auslastung wurde es immer schwieriger, die vorhandenen Ressourcen beispielsweise an Bauteilen und Maschinenkapazitäten kaufmännisch optimal einzusetzen. Die Kapitalbindung im Lagerbestand wuchs. Micronex implementierte MiG als Erweiterung des bestehenden ERP-Systems. Sämtliche in Bearbeitung oder Planung befindlichen Aufträge konnten mit der Analyse- und Darstellungs-Software aufgearbeitet werden.
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