Spulen Ideale Speicherinduktivität für energieeffiziente Anwendungen
In Schaltreglern ist die Spule eines der wichtigsten Bauelemente. Deshalb ist die genaue Ermittlung der Verluste und Erwärmung ein kritischer Schritt bei der Auswahl des richtigen Bauelements.
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Ein neues Tool – RED EXPERT – hilft dem Entwickler durch ein messtechnisch gestütztes Verfahren, die bis heute genauesten Daten der Gleich- und Wechselstromverluste von Speicherdrosseln in der Applikationsumgebung zu bestimmen. Die auf Steinmetzformeln basierende Kernverlustberechnung stößt da sehr schnell an ihre Grenzen.
Aufbau und Eigenschaften der WE-MAPI
Die WE-MAPI ist die aktuelle Spulenserie von Würth Elektronik. Bei herkömmlichen Spulen wird meist der Kupferlackdraht um den Kern gewickelt und mit einem Clip an das Terminal gelötet oder geschweißt. Dann wird der äußere Schirmring montiert und mit dem Kern und der Wicklung verklebt.

In der Anwendung wird in Regel der Start der Wicklung der Spule mit dem Schaltknoten des Schaltreglers verbunden – das Bauteil trägt dazu eine Markierung. Dadurch wird die räumliche Ausdehnung des „heißen“ Schaltknotens minimiert. Daraus resultiert, dass Kopplungseffekte, welche die innere Lage ausstrahlen, effektiv durch die äußere Lage mit „ruhigem“ Potential abgeschirmt werden.
Der Kern besteht aus einer innovativen Metalllegierung, die um die Wicklung herum gepresst wird. Dies verleiht der WE-MAPI hohe Induktivitätswerte bei kleiner Bauform. Die besondere Konstruktion des Kerns hat zugleich eine selbstschirmende Wirkung. Das Kernmaterial selbst ist temperaturstabil mit nur geringem Drift und weichem Sättigungsverhalten, siehe Bild 1. Zusätzlich wird um den Kern eine Schutzschicht aufgebracht, um die Oberfläche resistent gegen Umwelteinflüsse zu machen. Die WE-MAPI ist in vielen verschiedenen Bauformen erhältlich, von 1,6² x 1,0 mm bis 4,0² x 2,0 mm.
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