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Iglidur-Gleitfolie speziell für Linearbewegungen
Bei der Auswahl der passenden Komponenten arbeitete Kühling & Kühling eng mit Igus zusammen. Für Jonas Kühling war die Beratungsleistung des Antriebsspezialisten ein wichtiges Kriterium bei der Lieferantenauswahl: „Über den Online-Katalog von Igus haben wir bereits einen guten Überblick über das Sortiment und die für uns passenden Produkte erhalten. Um aber aus der Masse der Möglichkeiten das Richtige auszusuchen, hat uns die persönliche Beratung sehr weitergeholfen.“
Darüber hinaus bestand ein ständiger Austausch über Grenzen und Möglichkeiten einzelner Komponenten und eventuelle Neuentwicklungen. Letzteres galt zum Beispiel im Bereich der Gleitfolien. Die aktuell vorgestellte Iglidur-E7-Gleitfolie wurde speziell für Linearbewegungen entwickelt. Deren Stärke ist insbesondere die hohe Lebensdauer beziehungsweise die geringe Verschleißrate, auf Wellen aus Stahl, verchromtem Stahl und allen Sorten Edelstahl. Die Einsatztemperatur liegt bei -30 bis 80 °C. Die E7 wird als Gleitfolie für die Durchmesser 10 bis 50 mm angeboten und lässt sich mit allen Lineargehäusen der Drylin-R-Baureihe kombinieren.
Vorteile für vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Über die Anwendung im 3D-Drucker hinaus lassen sich bei Drylin-Lineargleitlagern durch die großflächige Lastverteilung im Vergleich zur Kugelbuchse auch weiche Wellenwerkstoffe einsetzen. So bieten hartbeschichtete Aluminiumwellen die besten Reib- und Verschleißwerte, Kohlefaserwellen das geringste Gewicht und VA-Edelstahlwellen die höchste Chemikalienbeständigkeit.
Das Aneinanderreihen von Igus-Linearführungen ist jederzeit möglich. Dazu ist es lediglich notwendig, die Führungsschienen leicht anzufasen, auszurichten und einfach hintereinanderzusetzen. Das Gleitelement überfährt die beim Stoßen entstandene Nut problemlos. So lassen sich Hublängen von mehr als 20 Metern realisieren. Werksseitig eindeutige markierte Stoßstellen erleichtern die Montage.
Die entfallenden rollenden Körper beziehungsweise Kugeln machen „Drylin“-Lineargleitlager unabhängig von der Massenträgheit dieser Körper und erlauben hohe Geschwindigkeiten bis 10 m/s und Beschleunigungen bis zu 100 g. Die Konstruktionselemente eignen sich somit für Anwendungen mit geringen Lasten, deren Taktzahlen erhöht werden sollen. Hartbeschichtetes Aluminium als Reibpartner senkt durch dessen gute Wärmeleitfähigkeit die Betriebstemperatur in der Lagerstelle. Damit kann man auch bei sehr kurzen Hubwegen mit einer hohen Frequenz arbeiten. Die zulässige mittlere Gleitgeschwindigkeit ergibt sich aus der Belastung der Lager: Abnehmende Flächenlast führt zu höheren Geschwindigkeiten.
Dieser Artikel ist bei unserer Schwesterzeitschrift "Maschinenmarkt" erstmals erschienen.
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