Hubble-Nachfolger Hochauflösendes Weltraumteleskop soll Jagd auf außerirdisches Leben machen
Das Hubble-Telesokop wird in seiner Mission 2018 durch ein stärkeres ersetzt, doch Astronomen von AURA planen noch weiter in die Zukunft: Das von der Universitätenvereinigung vorgeschlagene HDST soll die Leistung von 20 Hubbles bringen und die Suche nach Exo-Planeten - und möglichem Leben - deutlich voranbringen.
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Seit 25 Jahren erforscht das Hubble-Teleskop mit Hilfe seines 2,4 Meter weiten Spiegels ferne Weltallphänomene und Galaxien. Da ein Nachrüsten mit Hilfe aufwändiger Servicemissionen nur noch im beschränkten Umfang nützt, soll es allerdings in seiner Hauptmission 2018 durch das James Webb Space Telescope abgelöst werden. Dessen Hauptspiegel besitzt einen Durchmesser von 6,5 Metern, was eine höhere Brennweite und Auflösung ermöglicht.
Doch auch wenn die Mission des JWST noch nicht begonnen hat, planen Forscher bereits weiter in die Zukunft. "Während Hubble's 25. Jubiläum im Orbit ansteht, fragen wir uns, was wir in 25 Jahren von heuta ab im Orbit haben werden," sagt Matt Mountain, Präsident der Association of Universities for Research in Astronomy (AURA). "Welche Fragen wollen wir über das Universum und unserem Platz darin stellen?".

Darum stellte die Vereinigung Anfang dieser Woche erstmals offiziell ihr Konzept für ein neues Weltallteleskop vor, das eine deutlich höhere Auflösung als JWST und Hubble besitzen wird. Demgemäß trägt der potentielle Nachfolger derzeit auch den Titel "High Definition Space Telescope", kurz HDST. Ähnlich wie seinerzeit das Hubble soll auch das HDST die Art, wie wir das Universum sehen und verstehen, nachhaltig beeinflussen. Die Astronomen von AURA versprechen unter anderem die Möglichkeit, zahlreiche erdähnliche Planeten in fernen Sonnensystemen zu entdecken, und sogar Spuren von Leben in deren Atmosphäre ausfindig machen zu können.
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