Anlagenoptimierung

Highspeed-Kameras machen Anlagenstörungen sichtbar

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Bewegungsanalyse im Mikrobereich

Das präzise mechanische und elektronische Zusammenspiel aller Bauteile einer Nähmaschine wird von vielen Faktoren beeinflusst. Beispielsweise kann konstruktionsbedingte Unwucht zu Schwingungen führen. Dennoch müssen die zu steuernden Bewegungen sehr präzise ausgeführt werden.

Bereits kleinste Abweichungen im Mikrobereich können bei hohen Schwingungsfrequenzen die Funktionspräzision einer Nähmaschine stark beeinflussen. Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung einer Nähmaschine stellt die kontrollierte Bewegung des Fadens dar.

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Das Herzstück der Nähmaschine ist der so genannte Greifer. Dieser erfasst den Faden, der ihm von der Nadel „angeboten“ wird. Nur wenige hundertstel Millimeter entscheiden darüber, ob der Faden vom Greifer erfasst wird oder nicht, ob also eine Naht entsteht oder eben nicht. Die Nadel ist geführt vom oberen, der Greifer vom unteren Teil einer Nähmaschine.

Die langen mechanischen Hebelarme, die hohe Geschwindigkeit und die vielen sich bewegenden Teile verursachen Schwingungen, die diese so ungemein wichtige Funktion gefährden. Die Hochgeschwindigkeits-kamera brachte auch hier Licht ins Dunkel des Vorganges und lieferte damit wichtige Informationen für die Verbesserung der Konstruktion. Mit der Highspeed-Kamera konnten viele notwendige Analysen schneller durchgeführt werden.

Mikrotron in Unterschleißheim bei München entwickelt, fertigt und vertreibt digitale Hochgeschwindigkeitskameras, Bildverarbeitungskomponenten und Highspeed–Aufzeichnungssysteme für Industrie, Forschung und Entwicklung weltweit. Als Spezialunternehmen für die industrielle Bildverarbeitung und Highspeed-Video-Analyse offeriert Mikrotron auch Industriekameras führender Hersteller sowie Bildverarbeitungs-Software.

* Kamillo Weiß ist freier Fachjournalist in Leinfelden.

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