Anlagenoptimierung

Highspeed-Kameras machen Anlagenstörungen sichtbar

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Drei Anwendungsbeispiele für Highspeed-Bilder

Anlagenabläufe bei der Rexam Pharma GmbH: Innerhalb von sechs Monaten nach Anschaffung der Kamera Cube3 fanden 25 Zeitlupenstudien von verschiedenen Anlagenabläufen statt. Darunter wurde auch die Aufnahme und Ablage von kleinen Tellerfedern im schnellen Pick-and-Place-Prozess analysiert. 20 Zeitlupenstudien lieferten eindeutig die Fehlerquelle und den richtigen Ansatz zur Optimierung. „Die Ergebnisse übertrafen deutlich unsere Erwartungen“, bemerkte Martin Back, Produktionsbereichsleiter bei Rexam in Neuenburg.

Optimierung des Pressprozesses von Blistern für Ein-Tages-Kontaktlinsen: Die Maschine produzierte die Oberteile von so genannten Blister-Verpackungen. Dieser Pressprozess stockte, da immer wieder ein Blister am Zapfen hängen blieb. Die Aufnahme lieferte hilfreiche Hinweise auf die Fehlerquelle und half dem Kunden, die Ausstoßtaktung zu optimieren.

Bildergalerie

Die MotionBLITZ-Cube2-Kamera nahm bei einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten pro Sekunde 500 Bilder auf. Dazu kann man sich das Video online bei Mikrotron ansehen (den Link zur Mikrotron-Seite mit einer sehr umfassendern Mediathek enthält die Online-Version dieses Artikels mit der Beitragsnummer 43205443 auf www.elektronikpraxis.de. Titel dieses Beispiels ist „Ejection of workpiece from a compression mold“).

Aufnahmetechnisch bietet die Kamera die Leistung der großen Kameras des Wettbewerbs. Weitere Bauformen der Produktfamilien von Hochgeschwindigkeitskameras Cube oder die EoSens TS3 bieten eine breite Palette von anwendungsspezifischen Leistungsmerkmalen. Das Sichtfeld wird über die Auswahl des richtigen Objektivs bestimmt.

Weniger Wartung bei der Batterieherstellung

Ein fehlender Elektrolyttropfen verändert die Batterieeigenschaften; gerät ein Tropfen in die Maschine, verschmutzt er die Produktionsanlage und erhöht den Wartungsaufwand. „Bereits die ersten Hochgeschwindigkeitsaufnahmen mit der Kamera Cube2 brachten uns riesige Fortschritte“, erläuterte Josef Graule, Produktionsingenieur bei Varta Consumer Batteries in Dischingen, „wir konnten die Abfülldüsen so wählen, dass der Füllvorgang ohne lästige Spritzer ablief.“ Die Tropfen sind im Bild 3 rechts rot eingefärbt.

Ein anderer Anlagenbetreiber in der Lebensmittelindustrie hatte das Problem, dass beschädigte Kekse verpackt wurden. Was mit menschlichem Auge nicht zu erkennen war, konnte eine Zeitlupenstudie schnell aufdecken. Manche zu verpackenden Kekse wurden ihren Tabletts zu schnell zugeführt. Weiterhin zeigte die Aufnahme, dass Kekse diagonal ankamen. Der Anlagenbetreiber filmte freihändig mit einer Cube2 (Auflösung 640 x 512 Pixel und Bildrate von 505 Bildern pro Sekunde).

Die auf der nächsten Seite gezeigte Bildersequenz besteht aus insgesamt 130 Aufnahmen, die innerhalb von knapp 260 ms entstanden. Auch dieses Video ist auf der Sub-Seite mit vielen anderen Video-Beispielen zu finden (Titel: Chocolate tray handling; den Link dahin finden Sie im Online-Beitrag mit der Nummer 43205443).

Ohne Notebook mit voller Geschwindigleit und Auflösung

Das aufgenommene Videomaterial verbleibt im internen Speicher der Kamera und kann auf ein Notebook oder PC ausgelesen werden. Das Triggersignal wird von einer Person, die den Vorgang beobachtet, oder von einem an der Kamera angeschlossenen Sensor ausgelöst. Alternativ hält die Highspeed-Kamera mit der integrierten Zusatzfunktion des ImageBLITZ die Aufnahme an, sobald sie eine Helligkeitsveränderung in definierten Sensorfeldern des Live-Bildes detektiert. Ohne Verbindung zum Notebook oder einen PC zeichnen die vollkommen autark arbeitende Kameras bei voller Auflösung und Geschwindigkeit bis zu 13 s auf. Die richtige Einstellung von Aufnahmedauer, Auflösung und Geschwindigkeit lässt sich individuell anpassen.

Artikelfiles und Artikellinks

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