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Partnerschaft mit LED-Herstellern
Henkel hat mit Leuchtenspezialist Cree zusammengearbeitet, um ein breites Sortiment von Loctite- und Teroson-Klebstoffen in Bezug auf ihre Leistung in Anwendungen mit direktem und indirektem LED-Kontakt zu ermitteln, zu testen und zu validieren. Allerdings führen inkompatible Werkstoffe wie Klebstoffe dazu, dass sich das Verkapselungsmaterial braun verfärbt und das von der LED emittierte Licht blockiert.
In Zusammenarbeit mit der Beleuchtungsindustrie, Branchenexperten und Forschern haben Henkel-Experten analysiert, wie Lichttechnik im Jahr 2025 aussehen könnte. Die Ergebnisse wurden im Trendbericht „Lighting in 2025“ zusammengefasst und zeigen das zukünftige Wachstumspotenzial. Schwerpunkte liegen dabei auf dem Automobil- und dem Wohnungsbereich.
Die OLED als Forschungsfeld bei Henkel
Auf dieser Grundlage hat Henkel organische Leuchtdioden (OLEDs) als Forschungsfeld identifiziert, das über die LED-Technologie hinausgeht. OLEDs sind flexibel und energiesparend, sorgen für eine gleichmäßige Flächenausleuchtung und haben ihre Marktfähigkeit bereits in ersten Anwendungen unter Beweis gestellt.
2014 schloss Henkel einen Entwicklungskooperationsvertrag mit einem Start-up-Unternehmen in den USA, das ein patentrechtlich geschütztes Verfahren für die kosteneffiziente Massenfertigung flexibler Ultra-Barrierefolien entwickelt hat. Diese Folien schützen Elektronikbauteile vor Feuchtigkeit und Sauerstoff. Ihre Verarbeitung erfordert eine sichere Haftung auf und Kompatibilität mit verschiedensten Untergründen.
„Flexible Barrierefolien werden bei der Einführung der ersten voll flexiblen Displays für Elektronikgeräte eine wesentliche Rolle spielen“, erklärt Paolo Bavaj, Corporate Director New Business Development bei Henkel Adhesive Technologies.
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