GeoHelix-Antennen GPS-Empfang in der Hosentasche
Fußgängernavigation etwa per Handy mit integrierter GPS-Funktion liegt im Trend. Die hohen Anforderungen an die Antennen bringt herkömmliche Antennen an ihre Grenzen. Eine neue Antennentechnologie verspricht Abhilfe.
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Um Distanzen zu berechnen oder einen Position zu bestimmen, greift man schon seit sehr langer Zeit auf das Prinzip der Triangulation zurück. Dabei werden von mindestens zwei bekanten Punkten aus die Winkel zu dem Punkt gemessen, dessen Position ermittelt werden soll. Dieses Prinzip nutzen auch moderne GPS-Geräte (Global Positioning System), die Satelliten als Referenzpunkte verwenden, um den jeweiligen Standort zu bestimmen.
Spezielle Navigationsgeräte mit GPS sind heute weit verbreitet. Im nächsten Schritt hält GPS nach und nach auf dem Mobiltelefon Einzug, wo es die Fußgängernavigation ermöglichen soll.
Bei der Kfz-Navigation kommt es im Gegensatz zur man Fußgängernavigation nicht so sehr auf die Positionierungsgenauigkeit an: Die Gerätesoftware vergleicht die mittels Satellit berechnete Position mit der gespeicherten Straßenkarte und korrigiert etwaige Positionsfehler, indem sie automatisch auf einem Punkt der Straßenkarte einrastet. Dieses Einrasten wird im Englischen als „Snapping-to-fit“ bezeichnet.
Fußgängernavigation erfordert eine viel höhere Genauigkeit, etwa weil Menschen nicht immer auf Straßen oder Bürgersteigen gehen. Das Einrasten auf die Landkarte ist dabei keine Option – denn die Fehler in der Positionierungsgenauigkeit, die so überdeckt werden, betragen in der Regel bis zu ±25 m. Für einen Fußgänger ist aber eine Genauigkeit von ±1 m unbedingt erforderlich: Schließlich muss er wissen, auf welcher Seite einer Straße er sich befindet oder vor welchem Gebäude er gerade steht, wenn er sein Handy zur Fußgängernavigation verwenden möchte.
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