Rundsteckverbinder

Gerätesteckverbinder für das THR- und SMT-Löten

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Automatisierte Montage mit M12- und M8-Steckverbindern

Die mit Litzen oder Rundleitungen ausgeführten Steckverbinder lassen sich nicht in automatisierte Leiterplatten-Lötprozesse integrieren. So durchläuft jedes Gerät – ob Motorsteuerung oder I/O – einen automatisierten Lötprozess für die oberflächenmontierten Bauteile der Leiterplatte und einen manuellen Montageprozess für die Geräteanschlüsse in der Gehäusewand.

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Die aktuellen Gerätesteckverbinder von Phoenix Contact zur direkten Leiterplattenmontage reduzieren diese Produktionsaufwände erheblich – und bringen eine neue Flexibilität in das Geräte-Design. Die zweiteiligen Stift- und Buchsenkontaktträger sind aus temperaturfestem Kunststoff gefertigt und somit für die erhöhten Temperaturbelastungen von Reflow-Lötprozessen geeignet.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Rundsteckverbinder in M8 und M12 können per Pick-and-Place-Verfahren automatisiert auf die Leiterplatte positioniert und anschließend im THR- oder SMT-Lötverfahren verlötet werden. So werden Elektronik und Geräteanschlusstechnik in einem einzigen Prozessschritt auf die Leiterplatte aufgebracht.

Kosten für zusätzliche Leiterplatten-Anschlusstechnik oder manuelle Montageprozesse entfallen. Die Gerätesteckverbinder verfügen zudem über einheitliche Design-in-Bauformen und können wahlweise direkt durch eine Gewindeöffnung im Gehäuse geführt oder per Verschraubung in die Gerätewand integriert werden.

Toleranzausgleichende Gehäuseverschraubung

Besonderen Fertigungskomfort bieten Varioport-Gehäuseverschraubungen, die prozessbedingte Fertigungstoleranzen zwischen Leiterplatte und Gehäusedurchführung bis zu 1 mm ausgleichen. Diese Fertigungstoleranzen können zu mechanischen Spannungen zwischen Geräteport und Leiterplattenanschluss und damit zu Belastungen der Lötstellen führen.

Um dadurch bedingte Funktionsausfälle auszuschließen, wurden im Lötprozess in der Vergangenheit Montageschablonen verwendet oder die Frontplatten im präzisen aber aufwändigen CNC-Verfahren gefertigt. Die toleranzausgleichenden M12-Verschraubungen bieten eine effiziente und zuverlässige Alternative (Bild 1).

Die Gehäuseverschraubungen sind einfach montierbar und selbst justierend, und sie arretieren zuverlässig, sobald der Kabelsteckverbinder von außen am Geräte-Port verschraubt wird. Auch im ungesteckten Zustand kann durch die Verschraubung weder Wasser noch Schmutz in das Gerät eindringen.

Die schock- und vibrationsfesten Varioport-Verschraubungen sind zudem durchgängig gegen elektromagnetische Einflüsse geschirmt – sie eignen sich daher gut für den Einsatz in anspruchsvollen industriellen Umgebungen, wie beispielsweise in dezentralen Feldbusverteilern.

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