Handpeiler mit I/Q-Analyse Funkstörungen und Interferenzen detektieren und analysieren

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

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(Narda)

Unabsichtliche oder vorsätzliche Funkstörungen, unerlaubte Sender oder Interferenzen zwischen legalen Funksignalen sind schwer zu erkennen, wenn sie nur sporadisch erscheinen oder sich unter regulären Signalen verstecken. Als Lösung bietet Narda den Analyser IDA 2 mit I/Q-Analyse-Funktionen. Das Gerät nimmt mit seiner Kanlabandbreite von 32 MHz die I/Q-Daten in Echtzeit auf und speichert bis zu 250.000 I/Q-Datenpaare unverdichtet, also ohne Datenverlust. Auf dieser Basis errechnet das Gerät hoch aufgelöste Spektrogramme, Persistence-Spektren oder oszilloskopähnliche Zeitdarstellungen. Die Berechnung geschieht fortlaufend während der Messung oder nachträglich aus dem gespeicherten Datensatz. Da die Basisdaten unverändert im Speicher erhalten bleiben, kann man Darstellungsparameter wie Frequenzauflösung oder zeitliche Auflösung nachträglich verändern und in Details zoomen – bis hin zu der originalen Auflösung, welche die I/Q-Daten bieten. Die Kombination von Spektrogrammen, Persistence-Spektren mit Nachleucht-Effekt und Zeitverläufen ermöglicht es, Signale zu erkennen, zu identifizieren und zu orten.

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