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Funkstandards für medizinische Anwendungen

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Low-Power für große Flächen

IEEE 802.15.4 liegt zwischen diesen beiden Technologien und bietet bei wesentlich geringerem Leistungsbedarf eine ähnliche Ausleuchtung wie WiFi. Zusammen mit einem passenden Stack können relativ nah zueinander angeordnete Geräte Netze bilden, die große Flächen umspannen und trotzdem mit geringer Leistung arbeiten. Somit lassen sich Lösungen entwickeln, die innerhalb von Gebäuden arbeiten und einzelne Knoten mit geringen Datenraten über kurze Distanzen kommunizieren sowie die Sendeleistung auf ein Minimum halten.

Mehrere Jahre mit einer Batterie arbeiten

Netzwerke auf der Basis von IEEE 802.15.4 eignen sich für batteriebetriebene, tragbare Geräte. Beispiele dafür sind Systeme zur personenbezogenen Gesundheitsüberwachung oder Panik-Alarmknöpfe, die zwischen einzelnen Ladevorgängen über eine lange Zeit ohne Einschränkungen arbeiten müssen. Dank ihrer geringen Sendeleistung und eines Betriebs mit kurzen Datenbursts können Netzwerke, die auf der physikalischen IEE802.15.4 Schnittstelle aufgebaut sind, große Bereiche im Inneren von Gebäuden abdecken und dabei oft für mehrere Jahre mit einem einzigen Knopfzelle arbeiten. Für medizinische Geräte und insbesondere für Notfalltechnik kann dies ein entscheidendes Argument sein.

Abgespecktes ZigBee für spezielle Anwendungen

ZigBee basiert auf IEEE 802.15.4. Diese physikalische Schnittstelle lässt sich auch anders betreiben. Heute sind mehrere Implementationen dieser physikalischen Schnittstelle im Einsatz. Sie alle beruhen sowohl auf kommerzieller als auch auf proprietärer Technologie.

Für volle ZigBee Kompatibilität muss eine Anwendung im Stack alle Vernetzungselemente anbieten, was für manche Anwendungen ein unnötig hohes Maß an Komplexität bedeutet. Dementsprechend gibt es heute als Alternativen zum vollen ZigBee-Stack eine Reihe abgespeckter Softwarestacks.

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