Verbändeallianz Elektronik Fünf Vorschläge für die Bürokratienentlastung von KMUs

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Drei mittelständisch geprägte Fachverbände aus der Elektronikindustrie, der FED, der FBDi und die COCD, rufen die Politik zum Bürokratieabbau im Mittelstand auf. Mit fünf Thesen werben sie um Ihr Mitmachen, um den Bürokratieabbau in Zukunft mit Ihrer Unterstützung tatsächlich zu beschleunigen.

Bürokratie bringt durchaus einen unüberwindbar erscheinenden Berg an Papier mit sich.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Bürokratie bringt durchaus einen unüberwindbar erscheinenden Berg an Papier mit sich.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Bürokratie ist oft notwendig, aber wenn sie zu langsam, zu komplex oder ineffizient ist, behindert sie den Alltag, kostet Zeit, Geld und Nerven; das wissen die meisten von uns nicht nur aus dem beruflichen, sondern auch aus dem privaten Leben. Ein Beispiel: Ein mittelständisches Unternehmen plant zehn Ladesäulen für Elektroautos – doch statt einer schnellen Umsetzung folgt ein bürokratischer Hindernislauf.

Mehrere Behörden verlangen separate Genehmigungen, teils mit widersprüchlichen Vorgaben. Fördergelder sind zwar verfügbar, doch deren Beantragung ist kompliziert. Auch die Netzprüfung zieht sich. Nach zwei Jahren sind alle Genehmigungen da, doch neue Vorschriften machen eine erneute Planung nötig. Etwas zu bewegen im Hinblick auf Nachhaltigkeit oder Innovationen, macht doch dann keinen Spaß mehr, oder?

KMU-geprägte Verbände gegen Überregulierung

Die Verbändeallianz Elektronik, bestehend aus dem FED, dem FDBi und der COCD, setzt sich deswegen für einen notwendigen Bürokratieabbau ein, um den Mittelstand zu entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit der Elektronikbranche zu sichern. Zentrale Forderung ist die Reduktion und Vereinheitlichung von Regulierungen, da viele nationale und EU-Vorgaben sich überschneiden und zu unnötiger Doppelarbeit führen. Gleichzeitig plädieren die Verbände dafür, dass neue Vorschriften sich stärker auf die Hauptverursacher von Umwelt- und Sozialproblemen konzentrieren, statt kleine und mittelständische Unternehmen mit übermäßigem Verwaltungsaufwand zu belasten.

Um KMU gezielt zu unterstützen, fordert die Allianz vereinfachte Berichtspflichten und praxisnahe Hilfen, damit kleine Betriebe nicht durch übermäßige Dokumentationsanforderungen ausgebremst werden. Zudem sollten längere Übergangsfristen für neue Gesetze eingeführt werden, damit Unternehmen genügend Zeit zur Anpassung haben. Schließlich strebt die Allianz eine engere Zusammenarbeit mit Politik und Behörden an, um praxisgerechte Lösungen zu erarbeiten, die wirtschaftlich tragfähig und gleichzeitig sinnvoll reguliert sind. Die Verbändeallianz ruft alle Unternehmen dazu auf, sich aktiv für weniger Bürokratie und mehr Pragmatismus in der Gesetzgebung einzusetzen – für eine starke, wettbewerbsfähige Elektronikindustrie. Bis zum 31. März 2025 können Sie noch den verlängerten Aufruf der Verbändeallianz Elektronik gegen Überregulierung online unterstützen, wenn Sie mögen. (sb)

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