Probleme bei Displays „Fehler bei elektronischen Displays sind gnadenlose No-Brainer“

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 1 min Lesedauer

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Klaus Wammes analysierte die häufigsten Probleme bei elektronischen Displays der vergangen 25 Jahre. Sein Resümee: Es sind nicht primär neue Themen und Techniken, die Probleme bereiten. Oft sind es physikalische Grundlagen.

Der „German Pavilion“ auf der Display Week 2023. Hier stellen die Mitglieder des Deutschen Flachdisplay Forums (DFF) gemeinsam aus. Bei den elektronischen Displays treten immer wieder Probleme auf. Diese hat Klaus Wammes seit 25 Jahren gesammelt und analysiert.(Bild:  DFF)
Der „German Pavilion“ auf der Display Week 2023. Hier stellen die Mitglieder des Deutschen Flachdisplay Forums (DFF) gemeinsam aus. Bei den elektronischen Displays treten immer wieder Probleme auf. Diese hat Klaus Wammes seit 25 Jahren gesammelt und analysiert.
(Bild: DFF)

Die drei häufigsten technischen Probleme bei elektronischen Displays betreffen die Elektrik, das technische Design und die Mechanik. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der am häufigsten analysierten B2B-Probleme der letzten 25 Jahre durch Wammes und Partner.

Laut Klaus Wammes treten die meisten Probleme bei der Elektrik auf. Dazu zählen beispielsweise das GND-Konzept oder der Potentialausgleich, aber auch vermeintlich banale Probleme wie fehlerhafte Kabel oder Stecker! An zweiter Stelle stehen konstruktionstechnische Probleme wie die Kombination ungeeigneter Komponenten oder falsche Teile, Prozesse und Parameter. An dritter Stelle stehen mechanische Probleme wie Wärmeausdehnungskoeffizienten, Dichtheit, Schock, Vibration oder Verspannung.

Probleme bei elektronischen Displays der letzten 25 Jahre

Klaus Wammes analysierte Display-Probleme der vergangenen 25 Jahre. Die häufigsten Display-Probleme betreffen Elektrik, das technische Design und die Mechanik.(Bild:  Wammes & Partner)
Klaus Wammes analysierte Display-Probleme der vergangenen 25 Jahre. Die häufigsten Display-Probleme betreffen Elektrik, das technische Design und die Mechanik.
(Bild: Wammes & Partner)

Klaus Wammes ist anerkannter Experte für Flachbildschirme und Displays für extreme Anwendungsbereiche und Geschäftsführer bei Wammes und Partner. Er untersuchte die häufigsten an ihn herangetragenen B2B-Probleme bei elektronischen Displays der letzten 25 Jahren und wertete sie aus. Das Ergebnis ist eine Liste, sortiert nach Häufigkeit der Fehlerarten. Sie zeigt, dass die Top-3-Probleme nicht neue Technologien betreffen, sondern (Display)-Basics sind, bei denen sich nach Angaben des Experten über viele Dekaden Zeit wenig bis gar nichts geändert hat.

„Aber vielleicht liegt es gerade daran, dass diese alten Themen eben nicht neu und interessant sind. Mit anderen Worten: Die Darstellungsprobleme kommen nicht primär von den neuen Themen, sondern von den alten – es scheitert sozusagen am Grundkurs Physik. Diese Fehler sind gnadenlose No-Brainer und werden seit Jahren auf einem Niveau gemacht, auf dem sie B2B eigentlich nicht passieren dürften“, so Wammes.

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