Cybathlon 2024 ETH Zürich entwickelt Roboterhund Alma für Menschen mit Behinderung

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Die ETH Zürich entwickelt den Assistenzroboter Alma, um Menschen mit Behinderung bei alltäglichen Aufgaben zu unterstützen. Er tritt beim Robotik-Wettbewerb Cybathlon in der Kategorie “Assistenzroboter” an. Einzigartig ist hier der externe Roboter, während andere Teams ihren Roboter am Rollstuhl befestigen.

Roboterhund Alma soll Menschen mit Behinderungen helfen.(Bild:  Markus Bertschi / ETH Zurich)
Roboterhund Alma soll Menschen mit Behinderungen helfen.
(Bild: Markus Bertschi / ETH Zurich)

Alma, der vierbeinige Roboter, kann über Hindernisse klettern, Türen öffnen und weitere manuelle Aufgaben übernehmen. Gesteuert wird er mithilfe eines ergonomischen Joysticks, der eine präzise und einfache Steuerung ermöglicht. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit körperlichen Einschränkungen mehr Unabhängigkeit und Mobilität im Alltag zu bieten.

Der Roboter ist Teil eines Forschungsprogramms der ETH Zürich zur Entwicklung von Assistenztechnologien für Menschen mit Behinderungen. Entwickelt wurde Alma vom Robotic Systems Lab (RSL), das für seine fortschrittlichen Ansätze in der Robotik bekannt ist. Alma gehört zu einer neuen Generation von Robotern, die alltägliche Barrieren überwinden sollen, etwa durch das Öffnen von Türen oder das Navigieren in komplexen Umgebungen.

Besonders innovativ ist die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Dank einfacher Bedienbarkeit via Joystick ermöglicht Alma es Nutzern, ihn ohne größere technische Vorkenntnisse zu steuern. Die Technologie soll im Alltag wie auch im sportlichen Umfeld, etwa beim Cybathlon, ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Beim Cybathlon 2024 wird Alma in einem internationalen Wettbewerb erstmals in der Praxis erprobt. Der Cybathlon, der im Herbst 2024 stattfindet, dient als Testumfeld für derartige Assistenztechnologien. Hier messen sich internationale Teams, die Technologien wie Alma einsetzen, in verschiedenen Disziplinen. Dabei wird der Fokus auf die Praxistauglichkeit und den Nutzen der Technologien für Menschen mit Behinderungen gelegt. Dennoch sei der Roboterhund noch immer “sehr experimentell”, wie das Team betont und schätzt, dass es noch “mehr als nur ein paar Jahre” brauche, bis er marktreif würde. (mc)

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