EP Elektronik-Rundschau KW 13/25 Humanoide Roboter, Chinas Fertigungsoffensive und Europas Chipchance

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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Ist der Einsatz humanoider Roboter in der Industrie ein potentieller Gamechanger – oder nur ferne Utopie. Neben einer Studie des Fraunhofer IPA zu diesem Thema diskutieren die Elektronikpraxis-Redakteure in der aktuellen Podcast-Ausgabe Chinas milliardenschwere Investitionen im Fertigungsbereich und potentielle Chancen Europas im globalen Chip- und Batteriemarkt.

In der aktuellen Ausgabe der ELEKTRONIKPRAXIS Elektronik-Rundschau analysieren die Redakteure Hendrik Härter und Sebastian Gerstl aktuelle Studien zu humanoiden Robotern und Europas Perspektiven auf dem Chipmarkt, diskutieren Chinas über 100 Mrd. US-$ schweren Investitionen in die Fertigungsindustrie und erörtern aktuelle Chancen bei Alternativen zu Lithium-Ionen-Batterien.(Bild:  VCG)
In der aktuellen Ausgabe der ELEKTRONIKPRAXIS Elektronik-Rundschau analysieren die Redakteure Hendrik Härter und Sebastian Gerstl aktuelle Studien zu humanoiden Robotern und Europas Perspektiven auf dem Chipmarkt, diskutieren Chinas über 100 Mrd. US-$ schweren Investitionen in die Fertigungsindustrie und erörtern aktuelle Chancen bei Alternativen zu Lithium-Ionen-Batterien.
(Bild: VCG)

Sind humanoide Roboter ein echter Fortschritt für die Industrie oder ein überteuerter Irrweg? Eine neue Studie des Fraunhofer IPA liefert ernüchternde Ergebnisse. Die Mehrheit der befragten Expertinnen und Experten sieht weder funktionale noch wirtschaftliche Vorteile. Stattdessen bleibt der Nutzen stationärer oder schienenbasierter Systeme deutlich höher – vor allem im Hinblick auf Sicherheit, Effizienz und Integration.

Parallel blickt das Redaktionsteam auf Chinas industriepolitische Offensive: Mit staatlichen Mitteln in Höhe von 138 Milliarden US-Dollar soll die industrielle Vormachtstellung im Hightech-Sektor langfristig gesichert werden. Die Zahl der installierten Industrieroboter explodiert, der Anteil chinesischer Hersteller wächst rasant. Europa gerät dadurch zunehmend unter Zugzwang – technologisch wie strategisch.

Auch Europas Halbleiterindustrie steht an einem Scheideweg. Eine neue Studie empfiehlt, sich weniger auf emissionsintensive High-End-Chips zu konzentrieren und stattdessen Europas Stärken in der nachhaltigen Fertigung auszubauen. Unternehmen wie Infineon oder STMicroelectronics könnten so zur globalen Referenz für energieeffiziente Chips werden – wenn Politik und Branche gezielt investieren.

Zum Schluss ein Lichtblick aus Berlin: Das Start-up Tayon entwickelt neuartige Kristallschwefelbatterien, die leichter, günstiger und ressourcenschonender sind als herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen. Mit frischem Kapital von 15 Millionen Euro will das Unternehmen eine tragfähige Alternative schaffen – ein Schritt in Richtung technologische Souveränität Europas.(sg)

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