Energie Erste Energie-KI-Plattform für Gewerbe- und Industrieimmobilien

Von Margit Kuther 2 min Lesedauer

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Den Zugang zu preiswerter und sauberer Energie für Gewerbe- und Industrieimmobilien will Gridty vereinfachen. Die Plattform analysiert Gebäude automatisiert innerhalb weniger Minuten und liefert direkt konkrete Handlungsempfehlungen.

Gründer der Energie-KI-Plattform Gridty:Pavani Aysola (links) und Thomas Kec.(Bild:  Martin Braun / Gridty)
Gründer der Energie-KI-Plattform Gridty:Pavani Aysola (links) und Thomas Kec.
(Bild: Martin Braun / Gridty)

Das Kölner Energietechnologie-Startup Gridty launcht eine KI-gestützte Energie-Plattform für Gewerbe- und Industrieimmobilien. Ziel ist es, die Bewertung und Entwicklung von Dekarbonisierungsstrategien für Gebäude deutlich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Statt aufwändiger Einzelberechnungen, die bislang mehrere Tage in Anspruch nahmen, ermöglicht die Lösung präzise Energiebewertungen und Optimierungsvorschläge in nur wenigen Minuten – und schafft dadurch erhebliche Effizienzgewinne in der Planung und Entscheidungsfindung. Davon profitieren insbesondere Unternehmen, die an der Planung, Umsetzung oder dem Betrieb nachhaltiger Gebäudekonzepte beteiligt sind.

Das Tool Gridty berücksichtigt unter anderem Daten zu Gebäudestruktur, Nutzung, Energiebedarf und Standortfaktoren. Auf dieser Basis ermittelt das System mögliche Maßnahmen, etwa zur Integration von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Batteriespeichern – mit besonderem Augenmerk auf Wirtschaftlichkeit und Amortisationszeit.

„Auch wenn sich Gebäude in ihrer Nutzung und Struktur unterscheiden, folgen sie oft ähnlichen Mustern. Diese Erkenntnis nutzen wir gezielt: Unsere Plattform analysiert automatisch unterschiedliche Immobilientypen und liefert präzise Empfehlungen – sei es für Büroflächen, Produktionshallen oder Logistikzentren. Damit schaffen wir eine skalierbare Grundlage für fundierte energetische Entscheidungen“, sagt Pavani Aysola, Mitgründerin und CEO von Gridty.

Die Software adressiert auch aktuelle regulatorische Entwicklungen wie die CO₂-Bepreisung und ESG-Berichtspflichten. „Mit unserer KI-Lösung können Unternehmen auf neue Anforderungen reagieren und systematisch nachhaltige Strategien entwickeln. Durch die Kombination von KI, 3D-Modellen und einem interaktiven Dashboard können Nutzer Energiepotenziale ihrer Gebäude schnell erfassen und konkrete Schritte ableiten“, sagt Thomas Kec, Mitgründer und CTO von Gridty.

Gridty ist auf der Intersolar in München (6.-7. Mai 2025) am Stand C5.660G vertreten. Das Unternehmen arbeitet bereits mit mehreren Energieversorgern in Deutschland zusammen und plant, das Angebot in den kommenden Monaten weiter auszubauen.

Über Gridty:

Gridty wurde 2023 von Pavani Aysola und Thomas Kec gegründet und bietet eine spezialisierte Softwarelösung für die digitale Energieberatung im Gewerbe- und Industrieimmobiliensektor. Mithilfe KI-gestützter Analysen und einem klaren Fokus auf Wirtschaftlichkeit unterstützt Gridty Unternehmen aus dem technischen Consulting, der Energiedienstleistung sowie Generalunternehmer, Energieversorger und OEM-Hersteller dabei, passgenaue Dekarbonisierungsstrategien schnell und effizient zu entwickeln und umzusetzen.

Gridty wird kofinanziert von der Europäischen Union und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. (mk)

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