Normung Enno Liess ist neuer Vize-Präsident der International Electrotechnical Commission (IEC)
Der VDE-Normungsexperte Enno Liess ist neuer Vize-Präsident der IEC. Als weltweite Organisation für die Normung in Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik und den damit zusammenhängenden Technologien repräsentiert die IEC 98% des Welthandels an elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen.
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In seiner Funktion als Vize-Präsident verantwortet Liess unter anderem das „Market Strategy Board“ innerhalb der IEC. „Normen in der Elektro- und Informationstechnik sind eine Voraussetzung für die Exportweltmeisterschaft Deutschlands. Für 93% der VDE-Mitgliedsunternehmen ist ein Engagement in der Normung essentiell für die Umsetzung technologiepolitischer Interessen“, unterstreicht Dipl.-Ing. Enno Liess die wirtschaftlichen Bedeutung der Normung. Hochschulen würden ihre Katalysatorfunktion im Innovationsprozess betonen.
„Die Bedeutung Europas innerhalb der IEC ist groß. 90%der europäischen Normen auf diesem Gebiet sind bereits weltweit harmonisiert. Mit 29 Sekretariaten führt Deutschland die Rangliste der in der IEC engagierten Länder an“, betont der neue IEC-Vize-Präsident weiter.
Mit Enno Liess, der 1992 zum VDE kam, übernimmt ein in Technik, Management und internationaler Zusammenarbeit erfahrener Normungsexperte Führungsaufgaben innerhalb der IEC. Liess stand von 1997 bis 2001 als Geschäftsführer an der Spitze der Deutschen Elektrotechnischen Kommission im DIN und VDE (DKE) und vertrat die Interessen der deutschen Fachkreise in den europäischen und internationalen Normungsorganisationen.
Von 2001 bis 2006 übernahm Liess die Leitung des VDE als Vorstandsvorsitzender und baute den VDE zu einer international anerkannten technisch-wissenschaftlichen Plattform für Schlüsseltechnologien in der Elektro- und Informationstechnik auf.
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