ElectronicNetwork-Gruppe EMS-Provider erweitert Unternehmensvorstand

Redakteur: Claudia Mallok

Die EN ElectronicNetwork AG mit Hauptsitz in Limburg, einer der größten deutschen Anbieter von Electronic Manufacturing Services (EMS) hat seinen Vorstand erweitert um drei Experten mit Branchenerfahrung Axel Folchert, Joachim Göddertz und Ernst Gockel.

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Mit dem Ziel den konsequenten Ausbau und das nachhaltige Unternehmenswachstum der EN ElectronicNetwork AG zu sichern, wurden Axel Folchert (Finance), Joachim Göddertz (Operation) und Ernst Gockel (Sales) neben den Gesellschaftern und bisherigen Vorständen Dieter Lenhard und Rüdiger Hornhardt in den Vorstand berufen. Die beiden Gesellschafter werden sich bis Jahresende schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurückziehen.

Die EN AG erwirtschaftete mit ihrem ganzheitlichen Lösungsansatz im vergangenen Jahr einen Umsatz von 190 Mio. Euro und gehört damit zu den größten EMS-Providern in Deutschland und Europa. Die EN AG beschäftigt derzeit 1100 Mitarbeiter in 7 innerdeutschen Werken und verfügt über zwei osteuropäische Partnerschaften. „Mit dieser Aufstellung sind wir in der Lage unseren Kunden für technisch und logistisch sehr anspruchsvolle Projekte neben der lokalen Nähe auch die Vorteile Osteuropas für hochvolumige und handarbeitsintensive Projekte bieten zu können“, erläutert Dieter Lenhard.

EN, wie auch andere westeuropäische EMS-Unternehmen, stellt zunehmend fest, dass jedes dritte nach Osteuropa oder Asien verlagerte Projekt unter TCO-Gesichtspunkten (TCO: Total cost of ownership) zu Unrecht verlagert wurde und ein Negativgeschäft darstellt. Dies erkennen auch immer mehr Unternehmen, die sich keine eigenen Niederlassungen zur Umsetzung, Wahrung und zum Schutz der eigenen Interessen leisten können. Aber selbst dann ist nicht 100%-ig sicher, ob der Transfer langfristig ein Erfolg ist, warnen die Experten.

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