Sondersteuerungen Eine speicherprogrammierbare Steuerung für Spezialeinsätze

Michael Penzel *

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Ein besonderer Vorteil der hier vorgestellten SPS ist die durch Verguss geschützte Elektronik im Gehäuse. Temperaturen, chemische Einflüsse und Nässe können die Funktionssicherheit nicht beeinträchtigen.

Bild 1: TURCK duotec SPS in robustem Kunststoffgehäuse mit sechs Ports.(Bild:  TURCK duotec)
Bild 1: TURCK duotec SPS in robustem Kunststoffgehäuse mit sechs Ports.
(Bild: TURCK duotec)

Diese speicherprogrammierbare Steuerung von TURCK duotec hat für eine Vielzahl von Anwendung drei entscheidende Vorteile: sie ist kleiner in der Bauform, robuster im rauen Industrieeinsatz und einfacher programmierbar als bekannte Systeme vergleichbarer Leistung.

Damit gibt es eine Alternative zu den komplexen SPS des Marktes, die in großen Maschinen zum Einsatz kommt. Denn in automatisierten Prozessen sind oftmals nur kleine Steuerungsaufgaben zu bewältigen.

Dazu gehören beispielsweise der Vergleich zweier analoger Druckwerte und die Schaltung eines digitalen Ausgangs bei Gleichheit als Reaktion.

Ein anderer nicht seltener Anwendungsfall ist die zeitverzögerte Schaltung eines analogen Ausgangs, etwa wenn über einen Analogeingang eine definierte Temperatur beobachtet und gemessen werden soll, um z.B. ein Ventil (digitaler Wert) bei Wertegleichheit zu öffnen oder zu schließen.

Solche einfachen Applikationsanforderungen sind die Stärken der TURCK-duotec-SPS, die sich dazu präzise auf kundenspezifische Anforderungen anpassen lässt. Um im rauen Betrieb die absolute Funktionssicherheit der Elektronik sicherzustellen, wird die SPS in einem robusten Kunststoffgehäuse verbaut und anschließend vollständig vergossen.

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Die SPS als elektronisches Steuerungssystem kann unterschiedliche Aktoren ansprechen wie Ventile, Relais, Schrittmotoren oder ähnliches. Anwendungen sind etwa die Auswertung von analogen oder digitalen Sensoren (Vakuum-/Drucksensoren, Schwimmschalter), die Überwachung von Schaltern oder Tastern, das Überwachen von REED-Relais-Kontakten und die Ausgabe von Statusinformationen.

Zusätzlich werden analog die Umgebungstemperatur, die Versorgungsspannung sowie der Überstrom in der SPS erfasst, gespeichert und einem möglichen Master-System zur Auswertung zur Verfügung gestellt. Die Kommunikation erfolgt in der Regel über Modbus (RS485-Schnittstelle), der mittlerweile als Standard gilt, da er ein offenes Hersteller-Protokoll verwendet.

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