Neuheiten auf der NI Week 2014 Eine neue LabVIEW-Version und zwei Messboxen
Die 20. NI Week am Stammsitz von National Instruments im texanischen Austin bringt Entwickler und Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen. Neben einer neuen LabVIEW-Version wurden in diesem Jahr auch zwei Systeme zur Datenerfassung vorgestellt.
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Jedes Jahr trifft sich die Community des grafischen Systemdesigns im texanischen Austin, um sich eine Woche lang über die aktuellen Entwicklungen auszutauschen. Auf der NI Week präsentiert National Instruments in spektakulären Keynotes, einer Ausstellung und begleitenden Seminaren. Wir wollen Ihnen eine kurze Übersicht geben, was es für Neuigkeiten auf der diesjährigen NI Week gibt.
Grafische Programmierumgebung – LabVIEW 2014
In der aktuellen LabVIEW-Version für National Instruments erstmals LabVIEW Suites ein. Diese sind für die Bereiche automatisiertes Testen, Embedded-Steuerung, -Regelung und -Überwachung sowie Hardware-in-the-Loop und Echtzeittests verfügbar. Diese beinhalten für das jeweilige Anwendungsgebiet essentielle LabVIEW-Zusatzpakete sowie weitere Software, wie alle benötigten Treiber.
Softwarebasiertes Allroundtalent
Mit der VirtualBench setzt NI auf einfache Bedienung
Damit wird garantiert, dass der Installationsprozess für den Entwicklungsrechner vereinfacht ist. Andererseits wird sichergestellt, dass Anwendern jede benötigte Software zur Verfügung steht und somit Fehlerquellen, beispielsweise fehlende Treiber, eliminiert werden.
Zusätzlich erhalten Anwender über LabVIEW 2014 Zugang zu Datenerfassungssystemen wie dem robusten, flexiblen CompactDAQ und CompactRIO mit vier Steckplätzen, softwaredesignten Messgeräten wie einem hochauflösenden Oszilloskop mit acht Kanälen auf Basis von PXI Express oder dem softwarebasierten All-in-one-Messgerät VirtualBench.
Die neue LabVIEW-Version umfasst 13 von Anwendern angeregte Neuerungen. Außerdem stehen Kunden mit aktivem Softwareservice erweiterte Online-Kurse für LabVIEW-RIO-Anwendungen zur Verfügung. Ferner kann auf neue Werkzeuge im LabVIEW Tools Network zurückgegriffen werden, wie das LabSocket System von Bergmans Mechatronics LLC. Dieses System bietet dezentralen Zugang zu LabVIEW-Anwendungen über einen Desktop-Rechner oder über jeden mobilen Webbrowser ohne dass ein Browser-Plug-in oder eine Runtime-Engine notwendig sind.
Zu den neuen Funktionen gehören:
- NI-DataFinder-Federation-Technologie: Anwender können verteilte Messdaten intuitiv über mehrere Arbeitsgruppen oder standortübergreifend suchen und indizieren lassen.
- Neue Einsatzmöglichkeiten für Algorithmen: .m-Files können nun direkt auf Linux Real-Time-Systemen und Bildverarbeitungsfunktionen auf FPGAs eingesetzt werden.
- Data Dashboard for LabVIEW: Anwender können einfach und sicher mobile Benutzeroberflächen zur Visualisierung erfasster Daten erstellen und unabhängig von Zeit und Ort fundierte Entscheidungen treffen, ohne dass die Fachkenntnisse eines Webentwicklers erforderlich sind.
Robuste CompactDAQ-Controller

Durch den Einsatz der Systemdesignsoftware LabVIEW in Verbindung mit den verschiedenen Optionen der Betriebssysteme können Anwender LabVIEW-Code aus bestehenden Messsystemen einfach auf diese neuen CompactDAQ-Controller übertragen. LabVIEW kann mit über 60 sensorspezifischen I/O-Modulen für CompactDAQ kombiniert werden. Dadurch lassen sich Datenerfassungssysteme schnell benutzerspezifisch und somit speziell an die Anwendungsanforderungen anpassen.
Wichtige Funktionen:
- Integrierter Intel Atom Dualcore-Prozessor: Reduzierte Systemkosten und erhöhte Mobilität dank Messsystem mit integriertem Prozessor
- Austauschbares SD-Speichermedium: Keine Einschränkungen der Datenspeicherung aufgrund des während des Betriebs austauschbaren SD-Speichermediums
- Integrierter CAN/LIN-Port: Kosteneinsparungen durch Einsatz eines integrierten CAN/LIN-Ports
- Vier Steckplätze für Module der C-Serie: Beliebige Zusammenstellungen von unterschiedlichen I/O-Typen, darunter AI, AO und DIO, für spezifische Anwendungsanforderungen
- Robuster Formfaktor: Durchführung von Messungen in Umgebungen mit hohen Stoß- und Schwingungsbelastungen sowie Temperaturen von -40 °C bis 70 °C
Softwaredesignte CompactRIO-Controller für Steuer- und Regelsysteme

Wichtige Funktionen sind:
- Intels Atom-Prozessor: mehr Aufgaben mit demselben Controller bewältigen sowie Daten mit höherer Präzision, Genauigkeit und Geschwindigkeit verarbeiten
- Kintex-7-FPGA: mehr Kanäle verarbeiten und komplexere Filter- und Steueralgorithmen implementieren
- NI Linux Real-Time: durch ein zuverlässiges Linux-basiertes Echtzeitbetriebssystem Zugang zu Anwendungen und IP einer großen Community erhalten
- Embedded-UI: eine lokale HMI implementieren und das Steuer- und Regelsystem zur Handhabung von HMI-Aufgaben einsetzen; Kosten für Komponenten sowie Entwicklungs- und Implementierungszeit sparen
- Optimierte Bildverarbeitung: USB3 oder GigE-Vision-Kameras dank NI Linux Real-Time einfach hinzufügen, Bilderfassung direkt in eine Anwendung integrieren und mittels neuem Bildverarbeitungs-IP den FPGA in einen leistungsstarken Koprozessor für die Bildverarbeitung umwandeln
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