MESCONF 2025 Ein Rückblick auf ein Jahrzehnt Modellierungs-Exzellenz

Ein Gastbeitrag von Siegfried Weigert* 2 min Lesedauer

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Die MESCONF ist eine Fachkonferenz, die den Fokus auf den Nutzen der Modellierung in der Entwicklung eingebetteter Systeme und das modellbasierte Systems Engineering (MBSE) legt – ein Rückblick auf die Jubiläumsausgabe der Messe.

Die Organisatoren der MESCONF (v.l.n.r.): Alexander Huwald, Tim Weilkiens, Andreas Willert und der Herausgeber des Jubiläumsbuchs, Alexander Schneider (ganz rechts) mit dem Buch zum 10-jährigen Jubiläum.(Bild:  MESCONF)
Die Organisatoren der MESCONF (v.l.n.r.): Alexander Huwald, Tim Weilkiens, Andreas Willert und der Herausgeber des Jubiläumsbuchs, Alexander Schneider (ganz rechts) mit dem Buch zum 10-jährigen Jubiläum.
(Bild: MESCONF)

Die MESCONF ist eine etablierte Fachkonferenz in Deutschland rund um modellbasiertes Systems Engineering (MBSE) und wird häufig auch „The Modeling Conference“ genannt. MBSE wiederum ist eine seit vielen Jahren etablierte Methode, komplexe dynamische Systeme zu entwerfen und zu beschreiben.

Am 22. und 23. Mai 2025 feierte die deutsche Modellierungs-Community das zehnjährige Bestehen der MESCONF, die sich inzwischen zu einer zentralen Plattform für modellbasierte System- und Softwareentwicklung etabliert hat, die spannende und interessante Einblicke geboten hat.

Im Fokus der Konferenz am Infineon Campeon stand einmal mehr die Frage, wie Embedded Systeme – allgegenwärtig in unserem Alltag – so entwickelt werden können, dass sie zuverlässig das leisten, was von ihnen erwartet wird. Modelle spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie ermöglichen es, Architekturen, Systeme und Software strukturiert zu entwerfen, zu analysieren und kontinuierlich zu verbessern.

Wie in den Vorjahren auch startete die Jubiläumsveranstaltung mit Impulsvorträgen zu aktuellen Trendthemen. Hugo Ormo stellte „UAF-ein Architekturrahmenwerk“ vor, Michael Jastram diskutierte „Die Zukunft von MBSE: Totalschaden oder ein Neustart mit AI“ und Philipp Helle berichtete in „Modellbasiertes Systems Engineering unterrichten“ seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Lehre.

Diese und weitere Themen waren dann auch Bestandteil ausführlicher Diskussionen im „Open Space“ an den Nachmittagen der beiden Tage. Open Space ist ein offenes Diskussionsformat, bei dem jeder Teilnehmer seine Thematiken und Herausforderungen als Thema für eine je 45-minütige Diskussionsrunde einbringen kann.

Mit den beiden Vorträgen „oose: SysML v2 Interoperability in Action mit der SysML v2API“ von Tim Weilkiens und Marco Bimbi und „Datenhorizonte im Datenchaos“ von Gunter Dueck und einem gemeinsamen Abendessen endete der erste Tag.

Der zweite Tag begann mit parallelen Vorträgen und Best Practices der vertretenen Tool-Hersteller und Anwender, denen dann weitere Open-Space-Runden folgten. Besonders ausführlich wurden dabei die Themenbereiche „AI“ und „SysML v2“ diskutiert, bevor dann als Höhepunkt der Veranstaltung die traditionelle „Fishbowl“-Diskussionsrunde und das ausführliche Feedback aller (!) knapp 100 Teilnehmer folgten.

Die MESCONF 2025 war mehr als ein Jubiläum – sie war ein lebendiger Beweis für den Innovationsgeist und den Zusammenhalt der Modellierungs-Community. Zeugnis davon gab auch das von Alexander Schneider herausgegebene offizielle Jubiläumsbuch, das zusammen mit den MESCONF-Organisatoren Andreas Willert (Willert Software Tools), Alexander Huwaldt (SiSy Solutions) und Tim Weilkiens (oose) vorgestellt und an die Teilnehmer verteilt wurde.

Weitere Informationen zur MESCONF und zu den bisherigen Themen und Veranstaltungen finden Sie auf der offiziellen Webseite der Fachmesse(sb)

* Siegfried Weigert ist freischaffender Autor und Inhaber der ibw Industrieberatung.

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