Visualisieren mit dem Computer

Ein interaktives Schädelmuseum in 3D

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Das Datenrauschen vermeiden

Auch die Kunstfakultät der Universität hat bereits Interesse an 3-D-Scans von Skulpturen geäußert, um diese in Multimedia-Projekte einzubinden. Mit einem Tool wie Spider können physische Medien sehr schnell in einen virtuellen Raum integriert werden. Außerdem sollen in Zukunft auch Personen eingescannt werden, um deren Äußeres als Avatar in einer virtuellen Umgebung zu integrieren.

Das Visualization Lab-Team hat die 3-D-Scan-Software unter anderem auch eingesetzt, um Daten aus einem Rasterelektronenmikroskop zu bereinigen und darzustellen, wie beispielsweise eine nur wenige Mikrometer große Kristalloberfläche oder Einzeller. Diese Informationen sind häufig mit etwas Datenrauschen und einer großen Menge an Zusatzdaten verbunden. Mit den Editing-Tools von AS 10 kann das Rauschen beseitigt und ein Polygonnetz zusammengeführt werden.

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Der kleinste und der größte Schädel

Wie wurden AS 10 und Artec Spider nun für das neue Projekt, das interaktive Schädelmuseum, eingesetzt? Das Museum zeigt eine Sammlung von Säugetierschädeln aus dem Universitätsmuseum, wobei der kleinste von einer Maus und der größte von einer Kuh stammt. Oberfläche, Farbe und Größe sind sehr unterschiedlich. Die Schädel der kleineren Spezies wie der des Opossums und des roten Fuchses sind glänzend und fast durchscheinend. Als Nächstes steht die Digitalisierung der Universitätssammlung menschlicher Schädel auf dem Plan, mit der Mark bereits begonnen hat.

Um so gut wie alle Objekte scannen zu können, verwendete Mark einen Scan-Drehtisch und brachte willkürlich platzierte Markierungen an, um die Aufnahme zu erleichtern. Bei einigen Objekten reichte die Textur aus, so dass er die Aufnahmehilfen nicht wirklich benötigte. Bei anderen dagegen war sie von entscheidender Bedeutung.

Bei den kleineren Tierschädeln dauerte das Scannen und Bearbeiten meist etwa eine Stunde. Schädel und Kiefer wurden bei jedem Objekt in separaten Scans erfasst. Die Schädel sind relativ kompliziert und weisen komplexe organische Strukturen auf. Aus diesem Grund machte Mark etwa acht Scans von jedem Objekt, um sicherzustellen, dass Teile wie etwa die Zähne aus jedem Winkel aufgenommen wurden.

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