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Am Anfang stand der Prototyp mit Klebesockel
Das breite Spektrum an Standard-Zubehörkomponenten für das Interscale M-Gehäuse ermöglicht vielfältige Auf-und Ausbau-Varianten. Das macht sich sowohl beim Aufbau von Prototypen, als auch später beim Serienprodukt positiv bemerkbar. Für die Befestigung bzw. Positionierung von Leiterplatten und Komponenten im Gehäuse stehen standardmäßig vier Zubehörelemente zur Verfügung: eine einfache Montageplatte, eine Montageplatte mit integrierten Lüftern, flexible Leiterplattenhalter, wie er hier zum Einsatz kam, oder Klebesockel.
Mit dem flexiblen Leiterplattenhalter können Leiterplatten an jeder beliebigen Stelle im Gehäuse befestigt werden. Die Klebesockel werden auch häufig in der Entwicklungs- und Prototypen-Phase eingesetzt und können später in der Serie durch Stehbolzen ersetzt werden.
Neben den normalen Standfüßen aus Kunststoff, sind auch Aufstellfüße oder eine Stapelhilfe, die auf den Aufstellfuß gesteckt wird, verfügbar. Zur Befestigung des Schroff Interscale M-Gehäuses, z.B. in einem Schaltschrank, stehen 19“-Winkel oder ein Clip für die Hutschienenmontage zur Verfügung.
Ist eine aktive Kühlung sinnvoll oder notwendig?
Die Frage, ob eine aktive Kühlung für diese Applikation notwendig ist oder nicht, konnte mit Messungen an dem aufgebauten Prototyp geklärt werden. Wird keine Kühlung benötigt, kann auch die einfache Montageplatte zur Befestigung von Komponenten eingesetzt werden. Wird dagegen Kühlung benötigt, setzt man die Montageplatte mit integrierter Lüfterhalterung und Lüftern ein.
Darüber hinaus gibt es auch eine Lüfterhalterung mit Lüftern, die ohne Montageplatte eingesetzt werden kann. Die Lüftergröße wird dem Kühlungsbedarf und der Gehäusegröße angepasst. Die Wärmeentwicklung durch die eingebauten Komponenten war so gering, das keine aktive Kühlung notwendig wurde. Somit war nur der EMV- und IP-Schutz wichtig, der beim Gehäuse namens Interscale M standardmäßig vorhanden ist und für die vorgesehene Anwendung, sowohl für die Tischversion als auch die 19“-Einbau-Version ausreicht. Zwei Wochen nach der ersten Kontaktaufnahme konnte Pentair ein Prototypengehäuse liefern.
Letzte Anpassungen für das serienreife Produkt
Nach der Freigabe des Prototypen durch den Endkunden wurden noch einige Änderungen für das Seriengehäuse festgelegt. So wurden die Gehäuseabmessungen kundenspezifisch angepasst und auf ein absolutes Minimum reduziert.
Korrosionsschutz
Schaltschränke – mehr als nur ein Gehäuse
Außerdem wurde die Leiterplatte mit Befestigungsbohrungen versehen, was die kostengünstigere Montage mit Einpress-Gewindestiften aus Metall ermöglicht. Weiterhin kann es als Tischgehäuse und zum 19“-Einbau verwendet werden. Außerdem wurde beim Serienmodell der vom Endkunden gewünschte Logodruck aufgebracht. Von der Prototypenphase bis zur Serie wurde so alles auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt.
Es gibt noch mehr Service und Dienstleistung
Neben der Wärmesimulation, die hier durchgeführt wurde, sind weitere Services wie z.B. die Vormontage aller Teile inklusive Zubehör oder ein Windkanaltest möglich. Auch durch die unterschiedlichen Lieferoptionen (Express-Lieferung in 5 Werktagen, Serien-Lieferung zwischen 2 und 12 Wochen) kann der Kunde den Preis seines Gehäuses mitbestimmen.
Die flexible Gehäuseplattform Interscale M ist in Verbindung mit den genannten Services darauf ausgerichtet dem Kunden einen breiten Handlungsspielraum bei Technik und Preis zu gewähren.
* *Gladys Dorkin, Product Marketing Manager EMCA Europe bei Pentair in Straubenhardt.
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