Open-Source-Oszilloskop Ein eigenes Oszilloskop entwickeln
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Ein Scope zum selber basteln: Die Open-Source-Schaltung basiert auf dem Oszilloskop Key-Scope von Wittig, das sich auch als Schlüsselanhänger verwenden lässt. Eine Getting-Started-Firmware ist in der Programmiersprache C veröffentlicht und auf der Microchip-Plattform MPLAB entwickelt.
Jede Programmzeile ist mit detaillierten Kommentaren versehen. Wesentliche Unterroutinen sind beschrieben, wie LCD-Modulansteuerung, HID-USB-Zugang, A/D-Wandler-Einstellungen, Signaldatenerfassung, Darstellung am LCD sowie Batterieüberwachung.
Analoge Bandbreite von 20 MHz
Für Hardwareerweiterungen stehen 12 zusätzliche I/Os zur Verfügung. Das Board kann als Oszilloskop ebenfalls mit der original Key-Scope-Firmware betrieben werden, die kostenlos verfügbar ist. Die Schaltung ist mit einem Microchip 32-Bit-Mikroprozessor vom Typ PIC32MX230F064D versehen, hat 64 KByte Flash RAM und 8 KByte RAM. Sämtliche Daten werden mit einer Auflösung von 10 Bit bei einer Echtzeitabtastrate von bis zu 1,1 MSa/s A/D-gewandelt. Die Bandbreite der Analogschaltung beträgt 20 MHz. Es sind sechs Eingangsspannungsteiler von 10 mV/div bis 5 V/div einstellbar. Die Stellung der schaltbaren AC/DC-Kopplung kann über einen Eingang abgefragt werden.
Farb-LCD-Modul
Zusätzlich verfügt die Schaltung über eine Standard BNC-Oszilloskopbuchse, einen 5-Wege-Taster sowie einen Einzel-Taster. Das Farb-LCD-Modul misst in der Diagonalen 1,5'' und wird mit LEDs hinterleuchtet. Die Hintergrundbeleuchtung ist ein- und ausschaltbar mit zwei unterschiedlichen Helligkeiten. Der LiPo-Akku ist über den USB-Anschluss aufladbar. Die elektronische Schaltung ist als PDF-Schaltbild ebenfalls veröffentlicht.
Das Open-Source-Oszilloskop misst 76 mm x 84 mm und ist für 59 Euro inklusive Mehrwertsteuer direkt bei Wittig zu beziehen. Die Dokumentationen sind auf Italienisch, Deutsch, Französisch, Englisch oder Spanisch erhältlich.
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