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Unternehmen müssen ihre Potenziale erkennen
„Unser Ziel und unsere Aufgabe sehen wir in einem solchen Projekt vor allem darin, eine Initialzündung zu liefern für eine nachhaltige Verbesserung von innen heraus“, bringt Markus Renner die Philosophie des Perzeptron-Beratungsansatzes auf den Punkt. Jedes Unternehmen habe Potenziale, die es nicht hinreichend ausschöpfe.
Vorrangige Aufgabe eines Beraters sollte es daher sein, diese Potentiale zu heben und auch zu einem Bewusstseins- und Einstellungswandel bei den Beteiligten beizutragen. „Es ist für uns immer wieder erstaunlich“, ergänzt Geschäftsführer-Kollege Koch, „wie sogar Mitarbeiter, die bis dato eher durch Trägheit aufgefallen waren, auf einmal zu Treibern und wichtigen Leistungsträgern mutieren.“
Den Schlüssel für diese Erfolge sehen Koch und Renner vor allem darin, dass dem Berater von den Betroffenen keine Eigeninteressen unterstellt werden und es folglich eher gelingt, die unterschiedlichen Interessenvertreter überwiegend unvoreingenommen an einen Tisch zu bekommen und deren subjektive Problemwahrnehmungen zu relativieren. „Wir verstehen uns in der Umsetzungsphase vor allem als Treiber und Moderatoren, die für den erforderlichen Schwung im Projekt sorgen“, präzisiert Renner. „Gleichzeitig helfen wir dem Management auf Basis unserer Erfahrungen aus anderen Unternehmen, die identifizierten Verbesserungsmaßnahmen zu sortieren und zu priorisieren.“
Wie wertvoll in solchen Beratungs-Situationen die Erfahrungen aus vergleichbaren Aufgabenstellungen in anderen Unternehmen der Branche sein können, zeigt sich immer wieder, wenn es darum geht, die so wichtigen „Quick Wins“ zu erzielen.
Die Devise lautet hier, mit einfachen Mitteln schnelle Erfolge zu erzielen: Bei einem EMS-Kunden gelang es den Beratern so zum Beispiel, die Auftragsquote innerhalb von drei Monaten von drei auf 15 Prozent zu steigern – allein durch organisatorische Anpassungsmaßnahmen in der Zusammenarbeit und in den Prozessen.
Doch so wichtig „Quick wins“ und die richtige Priorisierung der Maßnahmen für die Dynamik im Projektfortschritt auch sind: „Das Hauptaugenmerk“, stellen Koch und Renner unisono klar, „muss darauf gerichtet sein, im Unternehmen die fundamentalen Schwachstellen in der Materialwirtschaft ausfindig zu machen. Und die liegen oft nicht im Einkauf, auch wenn sie dort offenkundig zu Tage treten.“
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