Ressourcenschonung im Mittelstand Drei Viertel der KMU setzen bereits auf Ressourceneffizienz

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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Ressourceneffizienz ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im verarbeitenden Gewerbe ein zentraler Hebel. Doch wo stehen KMU heute in Bezug auf Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft? Eine Studie des VDI ZRE hat ergründet, welche Fortschritte erzielt wurden, und wo noch immer Herausforderungen bestehen.

Wo stehen KMU heute in Bezug auf Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft? Welche Fortschritte wurden erzielt, wo bestehen weiterhin Herausforderungen – und wie lassen sich weitere Potenziale erschließen? Eine Studie des VDI ZRE untersucht diese Fragestellungen und gibt einen Überblick über den Status quo von Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft im verarbeitenden Gewerbe. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Wo stehen KMU heute in Bezug auf Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft? Welche Fortschritte wurden erzielt, wo bestehen weiterhin Herausforderungen – und wie lassen sich weitere Potenziale erschließen? Eine Studie des VDI ZRE untersucht diese Fragestellungen und gibt einen Überblick über den Status quo von Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft im verarbeitenden Gewerbe.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ressourceneffizienz hat in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland bereits eine breite Basis. Das hat eine aktuelle Studie des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) ergeben. Demnach setzen bereits drei von vier Betrieben entsprechende Maßnahmen um. Auch innerbetriebliche Stoffkreisläufe etabliert inzwischen jedes zweite Unternehmen. Allerdings bleibt das Thema bislang vor allem auf Prozessebene angesiedelt – zirkuläre Geschäftsmodelle sind die Ausnahme.

Betriebswirtschaftliche Motive wie Kostensenkung und Wettbewerbsfähigkeit seien dabei neben gesetzlichen Vorgaben die wichtigsten Treiber. Besonders die Reduktion von Verlusten, Prozessoptimierung und vorausschauende Wartung stehen dabei im Vordergrund. Gleichzeitig sehen viele Unternehmen noch große ungenutzte Potenziale – sowohl im eigenen Betrieb als auch branchenweit.

Zentrale Hürden sind fehlende Fachkräfte, technische Herausforderungen sowie hohe Belastungen für das vorhandene Personal. Hinzu kommen bürokratische Hürden, die insbesondere bei kleineren Unternehmen als problematisch wahrgenommen werden. Die befragten KMU wünschen sich vor allem pragmatische politische Rahmenbedingungen, bessere Fördermöglichkeiten sowie Qualifizierungsangebote für Mitarbeitende.

Auffällig ist die Diskrepanz zwischen dem operativen Engagement und der strategischen Verankerung: Während viele Unternehmen Effizienzmaßnahmen umsetzen, bleibt die Integration in das Geschäftsmodell die Ausnahme. Nur 14 Prozent verfügen über ein ressourceneffizientes, lediglich fünf Prozent über ein zirkuläres Geschäftsmodell. Die Mehrheit schätzt jedoch, dass die Bedeutung von Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in Zukunft weiter steigen wird. (sg)

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