Noch ein Zoll? Donald Trump richtet den Blick auf das Thema Kupfer

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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US-Handelsminister Howard Lutnick soll auf Anweisung von Präsident Donald Trump prüfen, ob Maßnahmen zum Schutz der heimischen Kupferindustrie nötig seien.

Wird es in absehbarer Zeit auch noch Zölle auf Kupfer geben, wenn es Donald Trump will? Immerhin lässt er gerade untersuchen, wie es mit der heimischen Kupferindustrie bestellt ist ...(Bild:  Metalfreak)
Wird es in absehbarer Zeit auch noch Zölle auf Kupfer geben, wenn es Donald Trump will? Immerhin lässt er gerade untersuchen, wie es mit der heimischen Kupferindustrie bestellt ist ...
(Bild: Metalfreak)

Donald Trump unterzeichnete mit Blick auf die US-Kupferindustrie wohl eine entsprechende Anordnung im Weißen Haus. Als Folge der Untersuchung könnten zu einem späteren Zeitpunkt Zölle auf den Import des Rohstoffs in die USA verhängt werden, wie man befürchtet.

Amerikanische Industrien sind auf Kupfer angewiesen. Es sollte ohne Ausnahme in Amerika produziert werden, so Lutnick in einer Stellungnahme.

Trumps Berater für Handel und Industrie, Peter Navarro, kritisierte in diesem Zusammenhang insbesondere China scharf. Die Volksrepublik nutze seit langem industrielle Überkapazitäten und Dumping als wirtschaftliche Waffe, um die globalen Märkte zu dominieren, was auch für Kupfer gelte.

Kupferuntersuchung mit offenem Ende ...

Der Rohstoff Kupfer ist bekanntlich essenziell für die Elektronik- und Bauindustrie. Er spielt auch eine wichtige Rolle für das US-Militär sowie für Hightech-Sektoren, wie etwa die künstliche Intelligenz (KI).

Hochrangigen Regierungsvertretern zufolge handelt es sich aber bisher um eine Untersuchung mit offenem Ende. Konkrete Informationen über die Höhe etwaiger Zölle oder deren Zeitpunkt wurden nicht bekanntgegeben. Es ist, wie man hört, verfrüht, über die Höhe möglicher Zölle zu spekulieren, wenn das Ergebnis der Untersuchung noch offen ist.

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