Heicks Industrieelektronik Dienstleister versiegelt Baugruppen mit Parylene
Der mittelständische EMS-Anbieter Heicks Industrieelektronik in Geseke hat auf der Productronica seine Expertise im Beschichten von elektronischen Baugruppen und Bauteilen mit Parylene vorgestellt. Parylene ist eine interessante Alternative zum Vergiessen und Schutzlackieren von Baugruppen.
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Bei der Beschichtung mit Parylene wird im Vakuum durch Kondensation aus der Gasphase ein porenfreier und transparenter Polymerfilm auf das Substrat aufgetragen. Mit Parylene lässt sich praktisch jedes Substratmaterial (Metall, Glas, Kunststoff, Keramik, Ferrit und Silikone) beschichten.
Beim Beschichten einer Baugruppe mit Parylene wird die Leiterplatte sozuagen mit einem Kunststoffüberzug versehen. Parylenebeschichtete Baugruppen sind beständig gegenüber Säuren und Laugen und bieten absoluten Schutz vor Feuchtigkeit und Staub.

Aufgrund der gasförmigen Abscheidungen beschichtet Parylene auch Bereiche und Strukturen, welche sich mit flüssigkeitsbasierten Verfahren nicht beschichten lassen, wie z.B. scharfe Ränder und Spitzen oder enge und tiefe Spalten. Auch Unterseiten von BGAs oder QFPs lassen sich zuverlässig beschichten. Hinzu kommen sehr gute dielektrische Eigenschaften einschließlich eine hohe Spannungsfestigkeit.
Heicks Industrieelektronik bietet Dienstleistungen und Produktionsmöglichkeiten mit dieser Technologie, die in den USA schon weit verbreitet ist, an. Dazu gehört das Beschichten von Baugruppen und Bauteilen im Lohnauftrag.
Der „Dienstleister rund um die Leiterplatte“ beliefert Unternehmen aus Automotive, Luft- und Raumfahrt und Industrieelektronik. Das Leistungsspektrum umfasst Materialbeschaffung, Layouterstellung, Baugruppenfertigung, Montage und Prüfung.
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