Steckverbinderkongress 2025 Die Rolle der Steckverbinder in der KI-Revolution

Von Kristin Rinortner 2 min Lesedauer

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Lars Klapproth gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die technischen Anforderungen, die KI-Rechenzentren an moderne Steckverbinder stellen – und stellt die entscheidende Frage: Was nützt eine moderne Infrastruktur, wenn Europa kaum eigene KI-Produkte entwickelt?

Lars Klapproth ist Business Development Manager Strategic Accounts bei Heilind und ein erfahrener Experte für Steckverbinder, High-Speed-Connectivity und KI-Infrastrukturen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Elektronikindustrie hat er tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der europäischen Industrie im globalen Wettbewerb.(Bild:  MOVIEFLYLIVE Alan Kosinski)
Lars Klapproth ist Business Development Manager Strategic Accounts bei Heilind und ein erfahrener Experte für Steckverbinder, High-Speed-Connectivity und KI-Infrastrukturen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Elektronikindustrie hat er tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der europäischen Industrie im globalen Wettbewerb.
(Bild: MOVIEFLYLIVE Alan Kosinski)

Künstliche Intelligenz verändert die Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Datenzentren müssen im KI-Zeitalter als kritische Infrastruktur verstanden werden – vergleichbar den Stromnetzen oder Kommunikationswegen. Denn wer die Rechenkapazitäten kontrolliert, kontrolliert am Ende auch Innovationsgeschwindigkeit und wirtschaftliche Souveränität. Während andere Regionen massiv in KI-Rechenzentren investieren, bleibt Europa meist nur Konsument. Dabei gibt es einen Bereich, in dem die Europäer nicht nur mithalten, sondern eine führende Rolle einnehmen können und auch müssen.

Herr Klapproth, was ist bei künstlicher Intelligenz in Europa die grundlegende Frage?

Die Frage ist nicht nur, wie wir Rechenzentren aufbauen – sondern was wir damit anfangen. Ohne eigene KI-Produkte bleiben wir Infrastrukturdienstleister. Europa muss vom Konsumenten zum Entwickler werden.

Warum ist das Thema Ihres Vortrags besonders relevant für unsere Teilnehmer?

Weil die Branche oft unterschätzt, dass ohne robuste, standardisierte Steckverbinder keine skalierbare KI-Infrastruktur möglich ist. Und weil genau hier die Chance liegt, als europäischer Anbieter relevant zu bleiben.

Was sind die wichtigsten Aspekte Ihres Vortrags?

Welche elektrischen, thermischen und mechanischen Anforderungen moderne KI-Rechenzentren an Steckverbinder stellen – von der 48-V-Versorgung bis hin zu Hochgeschwindigkeitsverbindungen und Kühlschnittstellen. Und welche Innovationen notwendig sind, um hier international mithalten zu können.

Leitkongress zu Trends und Einsatz moderner Steckverbinder

Anwenderkongress Steckverbinder in Würzburg

Anwenderkongress Steckverbinder
(Bild: VCG)

Der Anwenderkongress Steckverbinder beleuchtet praxisorientiert technische Aspekte beim Design und Einsatz moderner Steckverbinder. In Praxis-Workshops vermitteln hochkarätige Experten Steckverbinder-Grundlagen, spezifisches Knowhow und helfen bei der Auswahl des richtigen Steckverbinders.

Der Kongress ist eine in Europa einzigartige Veranstaltung, die sich den Themen rund um das Steckverbinder-Design, Design-in, Werkstoffe, Qualifizierung und Einsatz von Steckverbindern widmet.

Sie sagen, Steckverbinder bilden das Rückgrat der KI-Infrastruktur. Können Sie das näher erläutern?

Rechenleistung, Energieverteilung, Kühlung – alles läuft physisch über Verbindungen. Ohne zuverlässige, verlustarme Schnittstellen keine Leistung, keine Skalierbarkeit und keine Effizienz.

Wo sehen Sie die Rolle der europäischen Steckverbinderindustrie?

Europa hat das technische Knowhow. Jetzt geht es darum, Produkte zu entwickeln, die KI-fähig sind – also auf Langlebigkeit, Effizienz und intelligente Integration ausgelegt. Standards mitzugestalten, statt ihnen nur zu folgen.

Was lernen unsere Teilnehmer aus Ihrem Vortrag?

Dass die Verbindungstechnik nicht Nebensache, sondern Schlüsseltechnologie für die KI-Revolution ist. Und dass es jetzt konkrete Entscheidungen braucht – technologisch wie strategisch. (kr)

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