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Luft gelangt nach innen, flüssiger Elektrolyt aber nicht nach außen
Die Batterien sind so aufgebaut, dass zwar Luft durch die Löcher eindringen kann, das flüssige Elektrolyt hingegen am Auslaufen gehindert wird.

Eine Dichtung trennt Anodendeckel und Kathoden-Becher der Batterie. Die Dichtung isoliert die beiden Pole auch elektrisch voneinander. Eine Luftelektrode und eine Schicht Polytetraflourethylen (PTFE) werden gemeinsam auf einen Dichtstoff am Boden des Kathodenbechers gepresst. Diese PTFE-Schicht ermöglicht, dass Gas in die Batterie eindringen kann, hindert aber gleichzeitig Flüssigkeiten am Auslaufen.
Luft-Management als Schlüssel zur langfristigen Leistungsfähigkeit
Damit Zink-Luft-Batterien in möglichst vielen elektronischen Geräten eingesetzt werden können, sind einfache und kostengünstige Lösungen für das Luftmanagement nötig. Um die negativen Langzeiteffekte von Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit oder Kohlendioxid auf die Batterien zu minimieren, unterstützt Energizer die Gerätehersteller aktiv bei der Entwicklung von Luftmanagement-Lösungen. Über ein gezieltes Management des Luftzutritts ist es Energizer gelungen, die Einsatzzeit der neuen Batterien deutlich ausdehnen: von wenigen Wochen ohne Luftmanagement auf bis zu mehrere Jahre beim Einsatz von Luftmanagement-Konzepten.
Im einfachste Fall dringt Luft kontinuierlich in die Batterie ein
Die einfachste Luftmanagement-Methode ist, das Schutzsiegel zu entfernen und die Batterie in ein Gerät mit einem normalen, nicht speziell abgeschotteten Batteriefach einzusetzen. Luft kann dann kontinuierlich eindringen. So werden zum Beispiel kleine Zink-Luft-Zellen in Hörgeräten verwendet. Die Hörgeräte werden normalerweise kontinuierlich benutzt und die gesamte Batterielebensdauer liegt dann typischerweise zwischen sechs bis acht Wochen.
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