SMARC

Die Evolution der Smart Mobility ARChitecture (SMARC) auf einen Blick

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Mit x86-SMARC als erster auf dem Markt

Kontron hat seit jeher eine führende Rolle bei der Entwicklung von SMARC eingenommen. Im Februar 2014 feierte Kontron mit der Einführung des weltweit ersten Ultra-Low-Power SMARC-Computer-on-Moduls mit einem Intel Atom Prozessor der E3800-Serie einen weiteren herausragenden Erfolg. Denn bis dahin waren nur ARM-Prozessoren verfügbar und die Einführung der x86-SMARCs eröffnete Entwicklern gabz neue Möglichkeiten bei der Skalierbarkeit von Formfaktoren, Wiederverwertbarkeit von Software und Kompatibilität.

SMARC 2.0 – das sind die Neuerungen
  • Die neue Version 2.0 der Smart Mobility Architecture (SMARC) ist mit V1.1-Pins kompatibel und ermöglicht so die Weiterverwendung vorhandener V1.1-Pins mit neuen Schnittstellen. Ein möglicher Schaden bei der Platzierung älterer Module in einem V2.0-kompatiblen Carrier Board oder beim Einsatz eines V2.0-kompatiblen Moduls in einem V1.1-kompatiblen Carrier Board kann somit ausgeschlossen werden.
  • Neue Schnittstellen, inklusive 2-Kanal-LVDS, ein zweiter Ethernet-Port, IEEE-1588-Trigger-Signale, eine vierte PCI Express Lane, zusätzliche USB-Ports (jetzt bis zu 6 x USB 2.0 und x USB SS Signale), x86-Power-Management-Signale, eSPI und DP++.
  • Drei digitale Anzeigen: Für die primäre Anzeige können 2-x-24-Bit-LVDS, eDP (4 Kanäle) oder MIPI DSI (4 Kanäle) verwendet werden, für die Sekundäranzeige entweder HDMI oder DP++ und für die dritte Anzeige DP++.

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Die etablierten SMARC-sXBTi Computer-on-Module von Kontron bieten eine gute Grafikdarstellung, hohe Prozessorleistung und sind x86-kompatibel mit der kleinsten SMARC-Größe, verbunden mit niedrigem Energieverbrauch (5 bis 10 Watt). Sowohl das flache Profil des Moduls als auch seine mobilen Feature-Sets sind auf die kleinsten, tragbaren Handheld-Geräte zugeschnitten. Die Module können jedoch in jeder Applikation eingesetzt werden, in der der Energieverbrauch bei wenigen Watt gehalten werden muss und gleichzeitig höchste Rechen- und Grafikleistung benötigt wird.

SMARC2.0 – Warum sind die Änderungen nötig?

„SMARC 2.0 ermöglicht uns Herstellern hochentwickelte Produkte für unsere Kunden zu entwickeln, so dass wir gemeinsam an IoT-Applikationen der Zukunft arbeiten können“, so der Vorsitzende der SGET, Martin Unverdorben. Um die Auswirkungen des SMARC-Standards zu bewerten, ist es wichtig, zuerst zurück zu blicken.

Durch die Nutzung der bewährten Mobile-PCI-Express-Module (MXMs) Edge-Konnektoren, wurde SMARC ursprünglich zur Beschreibung von zwei Modul-Größen entwickelt, einem Modul in voller Größe mit den Maßen 82 mm x 80 mm und einem kleineren Modul für kompaktere Systeme mit den Maßen 82 mm x 50 mm. Im Gegensatz zum Schwerpunkt von COM Express auf PCI Express, bietet SMARC Flexibilität: verschiedene Arten von Video- und Grafik-Output, serielle Busse, Mehrzweck-SPIs, Client- und Host-Formen von USB und serielle und parallele Kameraschnittstellen. Darüber hinaus unterstützt er Standard-Flash-Memory Card-Formate wie SD und eMMC.

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