LED-Steckverbinder Die einfache Verbindung für LED-Anwendungen
LED-Beleuchtungssysteme haben sich in vielen Bereichen durchgesetzt. Für die Verbindung von LED-Modulen eigenen sich gut die althergebrachten Steckverbindersysteme aus der Leiterkartentechnik.
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Im Automobil, bei der Straßenbeleuchtung und in privaten Haushalten setzt sich immer mehr die LED gegenüber anderen Leuchtmittel als stromsparende Lichtquelle durch.
LEDs erfüllen schon heute die Energieeffizienzklasse A und sind somit deutlich verbrauchsgünstiger gegenüber anderen Lichtquellen, vor allem gegenüber der Glühlampe. In der Möbelindustrie kommen LED LINE-Module zur Ausleuchtung bestimmter Bereiche zum Einsatz. Innovative Farbmöglichkeiten der LEDs sind hier von großem Vorteil. Bei der Beleuchtung werden nicht nur Lichtakzente gesetzt, sondern ganze Bereiche wie begehbare Kleiderschränke werden ästhetisch ausgeleuchtet. In der Automobilindustrie ist die LED-Beleuchtung schon seit einigen Jahren Standard.
Bei den LED-Lichtleisten erfolgt die Kontaktierung über Steckverbindungen. Auf der Suche nach innovativen LED-Steckverbindern geraten die hochwertigen Standard-Leiterkartensteckverbinder (Bild 1) oft in Vergessenheit. Sie sind eine schnelle und kostengünstige Lösung für die Kontaktierung von LED LINE-Modulen oder LED FLEX-Modulen zueinander oder zur Stromquelle. Dadurch bestehen verschiedene hochwertige Möglichkeiten für die richtige Auswahl der Kontaktierung.
Durch die Verwendung von Standard-Leiterkartensteckverbindern kommt ein Produkt zum Einsatz, welches sich über Jahre bei anderen hochwertigen Verbindungen durchgesetzt hat und somit geprüft wurde.
Die Steckverbindung nach Maß: Stift-Buchse
Die Leiterkartensteckverbinder sind vielfältig einsetzbar. Die Stift-Buchse-Verbindung ist eine lösbare Verbindung. Für eine nichtlösbare Kontaktierung, also eine feste Verbindung, können Leitungsbrücken eingesetzt werden. Diese werden auf beiden LED LINE-Module fest verlötet und sind in verschiedenen Rastern erhältlich. Bei einer Zugbelastung der fest verlöteten Modulleisten bleibt die Kontaktierung bestehen, im Gegensatz zu einer Stift- Buchse-Verbindung. Eine feste Verbindung muss beim Trennen der einzelnen Module voneinander ausgelötet werden.
Eine lösbare Kontaktierung der LED LINE-Module miteinander funktioniert über die Stift-Buchse-Kombination. Bei diesem System besteht die Möglichkeit, es individuell nach Kundenwunsch zu erweitern oder zu kürzen.
Als Stifte werden häufig gestanzte Vierkantkontakte oder gedrehte Präzisionskontakte verwendet. Beim Herstellungsprozess der Vierkantstifte können unterschiedliche Möglichkeiten der Fertigung auf die geforderte Kontaktlänge realisiert werden. Die Kontaktspitze ist je nach Trennverfahren geprägt oder übergangslos verjüngt.
Bei den thermisch gerissenen Vierkantkontakten ist die Kontaktspitze übergangslos verjüngt und bei den gestanzten Vierkantkontakten ist Sie geprägt. Beim Stecken in die Buchse können beide Varianten ohne Probleme eingesetzt werden. Sie dient nur zur besseren Einführung beim Einstecken des Kontaktes in die Buchse. Durch die geformte Spitze wird beim Kontaktieren der Steckverbinder die Steckkraft (Bild 2) langsam aufgebaut.
Dadurch entsteht beim Einstecken in die Buchse ein ausgeglichener Anstieg der Kraft. Der Kraftverlauf wird schlagartig aufgebaut, wenn die Kontaktspitze nicht geprägt oder verjüngt ist. Eine schneller Verschleiß und eine Beschädigung der Kontaktoberfläche bei Stift und Buchse sind die Folgen.
Bei den Buchsenkontakten unterscheidet man auch zwischen gedrehten und gestanzten Buchsenkontakten. Auch hier sind unterschiedliche Herstellverfahren und Varianten am Markt präsent.
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