DFF-Summit Touch-Displays als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Beim zweiten DFF-Summit standen Touch-Displays im Mittelpunkt. In den Vorträgen ging es unter anderem um nachhaltige Materialien. Ein Highlight: Der Gastgeber des Summits, der Touch-Spezialist SemsoTec, eröffnete eine neue Produktionsanlage am Standort Cham.

Jochen Semmelbauer (rechts), CEO SemsoTec Group, und Yoshihisa Shinya, President und Executive Officer Dexerials Corp., eröffneten am Standort Cham eine neue Produktionsanlage für Touch-Displays.(Bild:  DFF)
Jochen Semmelbauer (rechts), CEO SemsoTec Group, und Yoshihisa Shinya, President und Executive Officer Dexerials Corp., eröffneten am Standort Cham eine neue Produktionsanlage für Touch-Displays.
(Bild: DFF)

Das zweite Summit Meeting des DFF – Global Network for Display Professionals fand bei der SemsoTec Group und Dexerials Europe in Cham statt. Im Mittelpunkt stand das Thema HMI Touch Systems – Functionality meets Complexity. Zum Hintergrund: SemsoTech ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Touch-Panels für die Automobilindustrie und andere Branchen spezialisiert hat. Das Unternehmen verfügt über ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum.

Während des Summit Meetings weihten Jochen Semmelbauer, CEO SemsoTec Group, und Yoshihisa Shinya, President und Executive Officer Dexerials Corp., die neue Produktionsanlage ein. Die Produktionsanlage markiert einen weiteren Meilenstein in der langjährigen Zusammenarbeit zwischen SemsoTec und Dexerials. Bei einem anschließenden Rundgang konnten die DFF-Teilnehmer die Räumlichkeiten des Gebäudes kennen lernen. Die Schwerpunkte des 3.000 Quadratmeter großen SemsoTec-Standorts mit Reinraum und Produktionshalle: Klein- und Mittelserienfertigung für die Automobilindustrie und andere Branchen, das SemsoTec TechCenter für Prozessoptimierung und -automatisierung sowie das Optical Solution Center von SemsoTec und Dexerials.

Touch-Systeme im Fokus

Wie misst man einen Display? Wie kann man die Natur imitieren, um ein ultraschwarzes, besonders haltbares und nachhaltiges Material für optoelektronische Anwendungen herzustellen? Und wie steht es um das von der EU geplante Verbot von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS)? Dies waren einige der Themen, die am zweiten Tag des Meetings diskutiert wurden.

Dr. Armin Wedel, 1. Vorsitzender des DFF und Bereichsleiter am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam, und Donald Schaffer, Director Sales & Marketing Dexerials, eröffneten den Sitzungstag. Mit über 100 Teilnehmern war das Treffen das bisher größte in der Geschichte des DFF. Insgesamt 16 Beiträge behandelten verschiedene Facetten des Themas HMI Touch Systems – Functionality meets Complexity.

Michael Stützel, Head of Development Displays & Illumination SemsoTec Group und DFF-Vorstandsmitglied, stellte in seinem Vortrag ein automatisches Display-Messsystem vor. Bisherige Messverfahren sind sehr zeitaufwendig, erfordern viele Einzelschritte und unterschiedliche Systeme, mit denen sich der Anwender erst vertraut machen muss. Das Messtool LumiCheck vereinfache diesen Prozess erheblich: Der Anwender füllt zunächst die Metadaten aus, entscheidet, ob die Messung manuell oder automatisch erfolgen soll, wählt das Steuergerät und die Objektive aus – und schon steht der Ergebnisbericht als Excel-Datei zur Verfügung.

PFAS-Verbot weiter wichtiges Thema

Auch das geplante EU-weite Verbot von PFAS stand auf der Agenda der Display-Experten. Dr. Michael Schlipf, FPS GmbH, und Martin Säckl, Daikin Chemical Europe, brachten die Gipfelteilnehmer auf den neuesten Stand. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Ein Verbot der Verwendung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen hätte erhebliche Auswirkungen, nicht nur auf den Industriestandort Deutschland. Ein pauschales Verbot ist keine Antwort.

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