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Visualisierung von Ladestatus und Verbrauch via App

GridSense arbeitet zwar autonom und dezentral, der Algorithmus kann aber auch Daten empfangen: Wetterdaten oder Tarifinformationen lassen sich über eine zentrale IT-Plattform der Firma Alpiq übermitteln. Die Plattform ermöglicht auch eine Visualisierung von Ladestatus und Geräteverbrauch für den Verbraucher via App auf dem Smartphone oder Tablet. Über die Plattform können Netzbetreiber ihren Endkunden auch Preisanreize zukommen lassen.
Und wenn der Verbraucher zustimmt, kann der Verteilungsnetzbetreiber die von GridSense erhobenen Verbrauchsinformationen einsehen. Diese Daten sind enorm wertvoll, insbesondere da derzeit nicht klar ist, ob die Verteilungsnetzbetreiber zukünftig Zugriff auf die vom Smart Meter gewonnenen Kundendaten haben werden.
Auch Energieversorger profitieren von GridSense: In Städten, in denen die Netze stabil sind, hilft GridSense ihnen dabei, ihre Bilanzkreise zu optimieren. Über Preissignale, die sie über die Plattform an den Algorithmus senden, können Stadtwerke den Verbrauch der eingekauften Energie steuern und ihren Absatz optimieren.
Auch das Thema Datenschutz ist bei dieser Technologie geklärt. Denn zum einen muss der Endkunde einwilligen, wenn seine Daten weitergegeben werden. Außerdem misst und erfasst GridSense die Daten ohne eine zentrale Kommunikationseinrichtung. Bei einer Kommunikation über die Plattform orientiert sich GridSense an den Vorgaben des BSI-Schutzprofils für den Smart Meter: Die Geräte fragen die Befehle und Informationen ab und werden nicht direkt angesteuert.
„Intelligenz statt Kupfer“ sollte die Strategie sein
Der Druck auf die Netzbetreiber, Erneuerbare Energien in ihre Netze zu integrieren, steigt weiter an. Laut aktuellen Studien wird sich die installierte Leistung an EE-Anlagen bis zum Jahr 2032 gegenüber heute mehr als verdoppeln (Szenario „EEG 2014“ der Verteilnetzstudie des BMWi) oder sogar verdreifachen (Szenario „Bundesländer der Verteilnetzstudie des BMWi).
IT-Instrumente sind ein wichtiges Hilfsmittel bei dieser Mammutaufgabe. „Intelligenz statt Kupfer“ sollte daher die Strategie der Netzbetreiber lauten. Doch auch bei den IT-Lösungen gibt es große Unterschiede was den Aufwand und die Kosten angeht. Wer auf eine effiziente Lastmanagement-Lösung wie GridSense setzt, investiert nachhaltig in die Energiewelt von morgen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gridsense.ch.
Das Unternehmen: Alpiq ist eine führende Schweizer Stromanbieterin und Energiedienstleisterin mit europäischer Ausrichtung. Die Unternehmung ist in der Stromproduktion sowie im Energiehandel und -vertrieb tätig. Sie bietet ihren Kunden umfassende Energiedienstleistungen für Gebäude und Anlagen, für die Verkehrstechnik sowie für Kraftwerks- und Industrieanlagen an. Alpiq erzielte 2015 mit rund 8300 Mitarbeitenden einen Nettoumsatz von 6,7 Mrd. CHF: www.alpiq.ch.
* Daniel Cajoos ist Account Manager GridSense beim Schweizer Energieunternehmens Alpiq
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