Betrugswarnung vor Phishing Destatis warnt vor falschen E-Mails: Nein, wir drohen nicht mit Bußgeld

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Angeblich im Namen des Statistischen Bundesamtes werden von Kriminellen E-Mails an Unternehmen und Personen verschickt, und zwar mit der Aufforderung, Angaben zu internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu machen. Kommt man dem nicht nach, drohe Bußgeld. Destatis warnt: Das ist ein Betrug.

Vorsicht im Internet, dort lauern viele Fallen, die von Kriminellen ausgelegt wurden.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Vorsicht im Internet, dort lauern viele Fallen, die von Kriminellen ausgelegt wurden.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Offenbar sind in den vergangenen Tagen mehreren E-Mail-Postfächern E-Mails zugegangen, die augenscheinlich den Absender „Statistisches Bundesamt“ tragen. In dieser E-Mail wird zur Teilnahme an einer Studie zu internationalen Wirtschaftsbeziehungen aufgerufen. Würde man nicht teilnehmen, dann drohe ein Bußgeld.

Das Statistische Bundesamt Destatis warnt seit dem 17. Januar 2025 eindeutig: Diese E-Mail ist nicht vom Statistischen Bundesamt. Empfänger dieser Betrugs-E-Mail würden das unter anderem anhand einer falschen Absenderadresse erkennen, die nicht die URL destatis.de (wie das Destatis) trägt, sondern e-destatis.de – ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.

Das Statistische Bundesamt warnt vor Phishing-E-Mails in seinem Namen.(Bild:  Destatis)
Das Statistische Bundesamt warnt vor Phishing-E-Mails in seinem Namen.
(Bild: Destatis)

Die Warnung von Destatis im Wortlaut

„Falsche Anschreiben mit Absender ‚Statistisches Bundesamt‘ im Umlauf. Darin wird zu einer Datenmeldung für eine Studie zu internationalen Wirtschaftsbeziehungen aufgefordert und es wird ein Bußgeld angedroht. In den kursierenden Anschreiben sind falsche Kontaktdaten enthalten, zum Beispiel eine falsche E-Mail-Adresse data@e‑destatis.de. Die Anschreiben stammen nicht vom Statistischen Bundesamt. Das Statistische Bundesamt führt keine Studie zu internationalen Wirtschaftsbeziehungen durch und erhebt entsprechend keine Daten dafür. Schriftliche Aufforderungen zur Datenübermittlung an die im Anschreiben genannte E-Mail-Adresse ignorieren Sie daher bitte.“

Phishing via E-Mail: Immer aufmerksam sein

Die Methode, vor der das Destatis warnt, ist sogenanntes Phishing, eine Betrugsmasche, bei der Kriminelle versuchen, über gefälschte E-Mails, Websites oder Nachrichten an Ihre persönlichen Daten zu kommen. Dazu gehören unter anderem Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Bankinformationen. Die Betrüger tun so, als kämen die Nachrichten von einer echten Firma oder Behörde, z. B. einer Bank, und locken die Empfänger der Betrugspost, auf einen Link zu klicken oder Daten einzugeben. Ziel ist es, die Empfänger zu täuschen und ihre Daten zu stehlen. Also: Immer vorsichtig sein, wenn etwas verdächtig aussieht!

Phishing ist für Unternehmen besonders gefährlich, weil Angreifer darüber Zugang zu sensiblen Firmendaten, Finanzinformationen oder sogar internen Systemen erhalten können. Ein erfolgreicher Phishing-Angriff kann nicht nur hohe finanzielle Verluste verursachen, sondern auch den Ruf des Unternehmens schädigen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter geschult werden, verdächtige E-Mails oder Links zu erkennen und richtig zu reagieren. (sb)

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