Meilensteine der Elektronik

Der erste deutsche Qualifikationsnachweis für Leiterplattendesigner

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Einheitliche Ausbildung auf der Grundlage der IPC-Richtlinien

Im März 1999 startete der erste Kurs im fränkischen Neustadt/Aisch mit viel Beifall der anwesenden Gruppen- und Abteilungsleiter. 2001 wurde zum ersten Mal in Deutschland die Designer-Prüfung in deutscher Sprache nach den Vorschriften des IPC abgelegt. Die erfolgreiche Prüfung bescheinigte das internationale Zertifikat CID (Certified Interconnect Designer) – der erste Level des international bekannten IPC-Designer-Zertifikates.

Ein Jahr später folgten die ersten Prüfungen zum Zertifikat FED-Designer, in der die Prüfung zum CID+ (Advanced Certified Interconnect Designer) des IPC enthalten war.

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„Der FED-Designer war der einzige deutsche Wissens- und Qualitätsnachweis für Leiterplattendesigner“, betont Gröner, der heute an Kurs 116 arbeitet und 1065 Prüflinge mit dem Abschluss CID zählt sowie 217 CID+ und 121 FED-Designer von 2002 bis 2013.

Vor drei Jahren wurde das Schulungsprogramm CID/CID+ um neue Inhalte erweitert, die besonders für den europäischen Raum wichtig sind.

Seit dem heißt der vierstufige Qualifikationsnachweis ZED – Zertifizierter Elektronik Designer. Das Zertifikat bescheinigt den Absolventen ein fachliches Breiten- und Spezialwissen im Design von Leiterplatten und elektronischen Baugruppen. Seit der Einführung des ZED Programm haben mehr als 200 Leiterplattendesigner die Prüfung ZED Level I bis IV absolviert.

Starker Industrieverband, der Fachwissen verbreitet

Und was wurde aus dem Verband? Der FED ist zu einem wichtigen Interessenvertreter der Elektronikindustrie gereift und zählt aktuell 680 Firmen der Elektronikbranche, die 200.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die Verbandsmitglieder sind neben Leiterplattendesignern, EDA-Firmen, Leiterplattenhersteller, EMS-Firmen, Anbieter von Fertigungsausrüstung, Software und Verbrauchsmaterialien, Prozess- und Technologiedienstleister mit Firmensitz in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Der FED wirkt in verschiedenen Arbeitskreisen und in Normungsgremien mit und sieht seine Hauptaufgabe im Aufbereiten von Fachwissen. Das umfangreiche Kurs- und Seminarangebot ist thematisch hochspezialisiert an die Bedürfnisse der Elektronikindustrie angepasst. Der FED übersetzt die relevanten IPC-Richtlinien z.B. seit 1998 die IPC-A-610 Abnahmekriterien für elektronische Baugruppen und verfügt über ein qualitativ hochwertiges Netzwerk, das seinen Mitgliedern aktuelles Wissen zugänglich macht.

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