Verbindungstechnik

Den Verdrahtungsprozess effizienter gestalten

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Schneller und sicherer anschließen

Mit der fehlerfreien Übernahme der Bauteildaten, der automatischen Generierung der Klemmenleisten sowie der in die Projektierungssysteme integrierten Markierungslösung sind die Voraussetzungen für eine fehlerfreie und schnelle Montage geschaffen worden. Doch auch in diesem letzten Schritt kann der Verdrahtungsprozess durch die Wahl des Klemmensystems noch einmal deutlich gestrafft werden.

Der Blomberger Steckverbinderspezialist bietet hierfür die Push-in-Anschlusstechnik an: mit diesem System können starre oder mit Aderendhülsen versehene Leiter direkt und ohne Werkzeug in die Leiteranschlussstelle gesteckt werden. Von der Sensor-/Aktor-Verkabelung im Feld über Reihenklemmen, Überspannungsschutz, Relais- und Optokoppler-Systeme sowie Sicherheitskomponenten und Hybrid-Motorstarter bis zu I/O-Baugruppen und Steuerungen lassen sich bereits zahlreiche Verdrahtungsaufgaben mit Push-in-Anschlüssen realisieren.

So werden gesamte Applikationen einfacher und kostengünstiger aufgebaut. Selbstverständlich stehen für dieses durchgängige Push-in-Programm sämtliche Artikeldaten und, falls erforderlich, Funktions-Makros für die Integration in E-CAD-Systeme und Clip Project zur Verfügung.

Die Push-in-Technologie bietet besonders unter beengten Verhältnissen oder bei schlecht erreichbaren Anschlusspunkten eine deutlich leichtere Handhabung – es reicht eine Hand, um den Leiter in den Kontaktbereich zu stecken. Zudem bieten Klemmen mit Push-in-Technologie eine hohe Sicherheit bei der Verdrahtung: Denn anders als viele andere Klemmen auf dem Markt verfügen sie nur über eine Öffnung für den Leiter, haben also keine zweite Öffnung für ein Werkzeug zum Öffnen der Klemmstelle. Das verhindert, dass der Leiter in die falsche Öffnung gesteckt oder dass die Klemme durch die Verwendung eines nicht geeigneten Werkzeugs beschädigt wird.

Die Klemmen lassen sich auch mit flexiblen Leitern ohne Aderendhülse einsetzen: Das geschieht über den Betätigungsdrücker – er wird mit einem beliebigen, gängigen Schraubendreher heruntergedrückt und öffnet die Kontaktfeder. Der Betätigungsweg von 3 mm ermöglicht dabei ein schnelles Arbeiten.

Push-in-Anschluss mit Aderendhülse

Am besten spielen jedoch die Push-in-Anschlüsse ihr Potenzial aus, wenn flexible Leiter bereits mit einer Aderendhülse ausgestattet sind. Um dabei den Zeitaufwand zu reduzieren, hat das Unternehmen das „Crimphandy“ entwickelt: Mit diesem Werkzeug werden Leiter in einem Arbeitsgang abisoliert, mit Aderendhülse versehen und vercrimpt. Das geschieht in 3 s.

Im Zusammenwirken mit der Push-in-Technologie wird damit die für einen Anschluss benötigte Arbeitszeit erheblich reduziert: Während für das Ablängen, das Abisolieren, das manuelle Aufbringen und Verpressen der Aderendhülse und für den Anschluss des Leiters an einer Push-in-Klemme rund 17 s benötigt werden, ist die gleiche Arbeit mit dem Crimphandy in weniger als 10 s erledigt.

Damit ist der letzte Schritt in der Prozesskette der Verdrahtung erreicht. Für jeden Schritt in dieser Kette bieten die Blomberger Lösungen, mit denen sich Aufwand und Fehlerzahl reduzieren lassen. Durch das Ineinandergreifen der einzelnen Lösungen wird der gesamte Prozess der Verdrahtung deutlich effizienter gestaltet.

* Olaf Meier arbeitet als freier Journalist in Mönchengladbach.

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