IDC Digital Universe Datenvolumen verdoppelt sich alle zwei Jahre
Laut einer Studie verdoppelt sich alle zwei Jahre das weltweite Datenvolumen - eine Datenflut, die uns zu überrollen droht.
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EMC hat heute die Ergebnisse der IDC "Digital Universe" Studie veröffentlicht, die IDC bereits zum fünften Mal im Auftrag von EMC durchgeführt hat.
Wie die Studie zeigt, verdoppelt sich das Datenvolumen alle zwei Jahre und wird noch in 2011 die 1,8-Zettabyte-Marke erreichen (das entspricht 1,8 Billionen Gigabyte).
Was diese Datenmenge bedeutet:
- Wenn jeder täglich drei Tweets absetzen würde, müsste die deutsche Bevölkerung 101.720 Jahre ununterbrochen twittern
- 1,8 Zettabyte Daten kämen zusammen, wenn täglich 215 Millionen Kernspintomographien von jedem Menschen auf der Welt angefertigt werden
- Die Datenmenge entspricht mehr als 200 Milliarden HD-Filmen von jeweils zwei Stunden Länge; das reicht für 47 Millionen Jahre ununterbrochenen Filmgenuss
- 57,5 Milliarden Apple iPads (mit 32 Gigabyte Speicher) könnten diese enorme Datenmenge speichern
Mit 57,5 Milliarden iPads lassen sich imposante Bauwerke errichten:
- Eine 3.910 Kilometer lange und 31 Meter hohe Mauer quer durch Europa von Moskau nach Lissabon
- Eine „Chinesische iPad Mauer“, doppelt so hoch wie die echte Chinesische Mauer
- Eine Fläche aus aneinandergelegten iPads so groß wie die Stadtflächen von München und Berlin zusammen
- Einen Turm aus iPads, fast 20-mal höher als der Mont Blanc
IDC untersucht in der Studie die Menge an digitalen Daten, die im Laufe eines Jahres erzeugt oder kopiert wird. Dabei werden auch die ökonomischen, sozialen und technologischen Auswirkungen dieses Datenwachstums für Menschen und Unternehmen betrachtet. Außerdem bewertet die Studie das Potential für die IT-Industrie, das sich aus dem Entstehen großer Datenansammlungen (Big Data) ergibt.
Sabine Bendiek, Geschäftsführerin EMC Deutschland: "Die Treiber dieses unablässigen Datenwachstums sind verbesserte Technologien und sinkende Investitionskosten."

Im Laufe der nächsten zehn Jahre (bis 2020) müssen sich IT-Abteilungen darauf einstellen, dass:
- sich die Zahl der Server verzehnfacht
- das 50-fache an Informationen verwaltet werden muss
- die Zahl der Dateien und Container für Informationen auf das 75-fache anwächst, weil immer mehr Embedded-Systeme wie z.B. Sensoren in Kleidung, Brücken oder medizinischen Geräten Daten produzieren und
- 1,5-mal so viele IT-Experten benötigt werden, um die Daten zu verwalten
Lesen Sie auf Seite 2: Die wichtigsten Zahlen aus der Studie im Überblick
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