USB-Schnittstellen-ICs

Datenanbindung leicht gemacht

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Die möglichen Optionen zum Support von RS-232-Peripherie scheinen begrenzt: entweder man findet eine PCI-Karte, die eine RS-232-Schnittstelle für den PC bereitstellt oder man führt ein Redesign der Peripherie durch, damit diese USB akzeptiert. Der Ersatz einer RS-232-Verbindung durch USB erfordert hohen Designaufwand. Dies beeinflusst die Hardware und vor allem die Embedded-Software der Anwendung.

Bild 1: RS-232-Modemanbindung an einen modernen PC (Archiv: Vogel Business Media)

Es gibt eine dritte Möglichkeit, RS-232-Peripherie zu unterstützen: Sie erfordert weniger Entwicklungsaufwand als andere Optionen, erhält die Integrität und Stabilität der anfänglichen Applikation und stellt eine Lösung dar, die eine übersichtliche Schnittstelle zwischen USB und RS-232 ermöglicht. Eine Reihe von FTDI-Bausteinen enthalten alle Funktionen, die für einen Embedded-USB-Support erforderlich sind, einschließlich einem Standard-UART-Port. Die Technik stellt eine einfache und kosteneffiziente Lösung zum Support herkömmlicher RS-232-Peripherie dar. Bild 1 zeigt, wie FTDI-ICs auf kleinen Boards diese Lösung bereitstellen.

Asynchrone und synchrone serielle Schnittstellen

Die Bausteine von FTDI befinden sich nun in der fünften Generation und unterstützen USB 1.0 und 2.0 (Low, Full und High Speed). Sie umfassen eine Reihe asynchroner und synchroner serieller Schnittstellenlösungen, einschließlich UART (RS-232/RS-422/RS-485) und FIFO. Neben der Integration auf einem Board lassen sich die Bausteine auch für PC-Kabel einsetzen, die sich wie eine USB-Verbindung verhalten und gleichzeitig als RS-232-Schnittstelle für die Peripherie dienen. Zwischen dem PC und der Peripherie befindet sich ein IC, der die Datenübertragung zwischen den beiden Schnittstellen koordiniert.

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