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Mit dem neuen PSoC Creator (bei PSoC 1: PSoC Designer) werden jetzt die internen Bauelemente aus einer Bibliothek per Drag & Drop auf der Arbeitsoberfläche plaziert, gegeneinander verschaltet und mit beliebigen Ein-/Ausgangsports (Anschluss-Pins des ICs) verbunden. Per Mausklick auf das Element lassen sich die alle gewünschten Eigenschaften in einem Pop-Up-Menü einstellen, z.B. Auflösung, Verstärkung, Spannungsbereich, Frequenz. Einfacher geht es nicht! (Bild 2)
Analogtechnik leicht gemacht
Mit den neuen PSoCs zielt Cypress besonders auf die Integration von analogen Funktionen ab. Hatte PSoC 1 noch Delta-Sigma-ADCs mit max. 14 Bit, so bietet PSoC 3 jetzt eine Auflösung von bis zu 20 Bit (mit z.B. 48 KSPS bei 16 Bit Auflösung) und PSoC 5 noch zusätzlich zwei SAR-ADCs mit 12 Bit bei 1 MSPS. Ebenso enthalten sind auch eine Anzahl von 8- oder 12-Bit-DACs, und sog. iDACs, also DACs, die einen Stromausgang besitzen.
Zum sicheren und genauen Betrieb liefert PSoC gleich eigene programmierbare Referenzspannungen von bis zu ±0,1 V Genauigkeit mit. Die ADCs können in aller Regel um die extern angelegte oder intern generierte Uref-Spannung betrieben werden (max. bis zur Betriebsspannung von 5,5 V). Weitere Blöcke und Funktionen sind ebenfalls bereits enthalten:
- PGA (Programmierbare Verstärker): bis zu 50-facher Verstärkung,
- CMP (Komperatoren): mit/ohne Hysterese, mit/ohne Invertierung,
- OpAmp (Operationsverstärker): bis zu 25 mA Ausgangsstrom,
- TIA (Trans-Impedance Amplifier): programmierbarer Rückkoppelungswiderstand bzw. -kapazität,
- DFB (Digitale Filterblöcke): Low/High/Band Pass Filter,
- Mixer: Up-/Down-Mixer als Multiplier oder Sample,r
- Analoge Multiplexer: 2...32 Eingänge / Single-ended oder differenziell.
Zu allen genannten Elementen und deren Parametern gibt es ein ausführliches Datenblatt in der PSoC Creator Software, so dass sich Details zur Verwendung, Einstellung, Versorgung und Taktung jederzeit nachlesen und sofort anwenden lassen. Ebenso sind die entsprechenden Kommandos für die Initialisierung und den Betrieb beispielhaft erklärt.
Universelle Digitalblöcke
Einem virtuellen Mixed Signal Gate Array dürfen natürlich digitale Funktionen nicht fehlen. Je nach PSoC-Typ stehen 16...24 sog. universelle digitale Blöcke (UDBs) zur Verfügung, mit denen alle bekannten Logikfunktionen wie AND, NAND, OR, NOR, XOR etc., Buffer, D Flipflops, Multiplexer, De-Multiplexer, oder auch Look-Up-Tables erzeugt werden können.
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