Weitere Konsolidierungen und Stellenstreichungen Conti baut im Automotive-Bereich insgesamt 7.150 Stellen ab

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Die Verantwortlichen des Konzerns Continental kommunizierten bereits im Dezember 2023 die Streichung von rund 5.000 Arbeitsplätzen in der Verwaltung; nun kommen noch einmal 1.750 gestrichene Stellen in der Automotive-Sparte hinzu. Gleichfalls wird die Konsolidierung von Standorten im Rhein-Main-Gebiet geprüft.

Die Continental-Unternehmenszentrale in Hannover.(Bild:  Continental AG)
Die Continental-Unternehmenszentrale in Hannover.
(Bild: Continental AG)

Bereits seit einiger Zeit spielen aus dem Umfeld des Automobilzulieferers und Reifenherstellers Continental AG eher negative Nachrichten eine Rolle, und die nehmen im Februar 2024 nicht ab. Nachdem schon im Dezember 2023 davon gesprochen wurde, dass weltweit im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen Stellen im „mittleren vierstelligen Bereich“ gestrichen würden, ist inzwischen bekannt, dass es sich bei diesen Angaben etwa um 5.400 Arbeitsplätze handelte. Die sollten vornehmlich in der Verwaltung des Automotive-Bereichs gestrichen werden.

Dazu kommen bis zum Jahr 2025 noch einmal 1.750 Arbeitsplätze weltweit, wie am 14. Februar 2024 bekannt gemacht wurde. „Bis spätestens Ende 2025 werden eine Reihe der derzeit 82 Entwicklungsstandorte verschlankt, bestehende Infrastrukturen durch die Bündelung von Entwicklungseinheiten besser ausgelastet und Synergien in den Arbeitsprozessen gehoben. Von den Effizienzmaßnahmen sind weltweit rund 1.750 Stellen betroffen – 380 davon bei der Software-Tochter Elektrobit“, teilten die Verantwortlichen von Conti mit.

Insgesamt sind bei Continental also 7.150 Stellen von den Einsparungsmaßnahmen bis zum Jahr 2025 betroffen. Man wolle diese Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz in der Automotive-Sparte schrittweise und so sozialverträglich wie möglich umsetzen.

Konsolidierung von Standorten im Rhein-Main-Gebiet

Des Weiteren findet eine Analyse der Konsolidierungsmöglichkeiten der Standorte im Rhein-Main-Gebiet statt. „Wir sind uns der Einschnitte für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst und werden alles dafür tun, gemeinsam mit unseren Sozialpartnern gute und individuelle Lösungen zu finden“, so Philipp von Hirschheydt, Continental-Vorstandsmitglied und Leiter Automotive. Genaue Details zu diesen Konsolidierungsanalysen wurden noch nicht bekannt gegeben. (sb)

Erstveröffentlichung auf unserem Partnerportal Next Mobility.

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