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Und so funktioniert die innovative Lösung: Via Barcode, Netzwerk oder USB-Stick werden alle relevanten Daten aus dem Programm der Baugruppenbestückung direkt in die Steuerung des GAS-Nutzentrenners geladen. Darin sind neben dem Programm für den Trennvorgang auch die relevanten Informationen für das Platzieren der Halterungen enthalten. Wenige Tastendrücke am Bedienpult der Siemens-Steuerung genügen und die Maschine setzt sekundenschnell die Werkstückhalterungen passend auf den Magnettisch. Der Mitarbeiter muss dann nur noch die zu bearbeitende Leiterplatte auf dem Werkstückhalter ablegen.
Damit das Positionieren der magnetischen Werkstückhalter ebenso reibungslos und präzise klappt wie der spätere Trennvorgang, stattet GAS Automation ihre Maschinen mit besonderes hochwertiger Steuerungs- und Antriebstechnik aus. Seit dem Jahr 2010 kommt unter anderem die weltweit angesehene und für High-End-Anwendungen konzipierte CNC-Steuerung Sinumerik 840D sl zum Einsatz. Sie verfügt standardmäßig über verschiedene Funktionen einer Werkzeugmaschine – sehr zur Zufriedenheit der Verantwortlichen des Geräteherstellers GAS Automation.
CNC-Steuerung ermöglicht hohe Flexibilität

Kameras lassen sich reibungslos integrieren
Darüber hinaus ermöglicht die Sinumerik 840D sl dem SAR-1300 eine extrem hohe Flexibilität. Der moderne Nutzentrenner kann – ausgestattet mit entsprechenden Werkzeugen – Kontur- oder Tiefenfräsaufgaben ebenso erledigen wie Steckernuten oder Haltezapfen fräsen. Hilfreich zeigt sich außerdem die Offenheit der CNC-Steuerung. Dadurch können sämtliche benötigten Funktionen – wie etwa die Anbindung von Kameras – reibungslos integriert werden.
Um für Endkunden höchste Funktionssicherheit zu gewährleisten, hat sich GAS entschieden, den SAR-1300 nicht nur mit einer Siemens-Steuerung auszustatten, sondern viele weitere Produkte des deutschen Automatisierungskonzerns zu verwenden – von der Schaltgerätetechnik über die Stromversorgung Sitop bis hin zu ET200-Komponenten. „Die sind optimal aufeinander abgestimmt“, weiß Jochen Ehmer. „Außerdem genießt Siemens weltweit einen sehr guten Ruf. Das kommt letztlich auch unseren internationalen Geschäften zu Gute.“
Die Inbetriebnahme der SAR-1300 im Elektronikwerk Amberg hat reibungslos geklappt. Der EWA-Ingenieur Peter Graf bestätigt dies und freut sich zudem darüber, dass seine Abteilung durch den Kauf des Nutzentrenners von GAS einmal mehr dem Grundgedanken des EWA folgen konnte, der da lautet: Siemens produziert Siemens. Graf dazu: „Wir setzen Siemens-Bedienterminals ein, steuern die Fertigungslinien mit selbst produzierten Simatic-SPS und freuen uns, dass GAS seine Nutzentrenner mit CNC und weiterer Technik von Konzern-Schwesterunternehmen ausstattet.“ //FG
* * Yvonne Jocher ... ist Vertriebsbeauftragte für Automatisierungs- und Antriebstechnik der Siemens-Divisionen Automation Systems und Drives Technologies.
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