Tipps für die Korrespondenz von Verkäufern Clever formulierte Briefe verbessern den Kundenkontakt im Vertrieb
Verkäufer sollten gerade im E-Mail-Zeitalter mehr Briefe schreiben. Gut formuliert und strukturiert kann der persönliche Brief ein Verkaufsgespräch auf Papier sein. Richtig eingesetzt hilft der klassische Schriftverkehr Kunden emotional für den Verkäufer zu begeistern und die Kundenbeziehung zu verbessern.
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Der klassische Schriftverkehr per Brief bietet die Möglichkeit, sich als Verkäufer beim Kunden positiv in Szene zu setzen. Dabei sollten Sie allerdings auf Ihren Schreibstil achten. Lehnen Sie sich an die gesprochene Sprache an, ohne dabei umgangssprachlich zu werden. Erfahrene Briefschreiber betrachten ihre Briefe als gut strukturierte Komposition von Kaufargumenten, ein zu Papier gebrachtes Verkaufsgespräch.
Treffen Sie verbindliche Aussagen und verwenden Sie die Sprache Ihrer Kunden. Floskeln wie: „Sehr geehrter ...“ oder „Hochachtungsvoll ...“ erschweren nur das Verständnis. Wenn Ihr Brief ansprechen soll, müssen Sie alle Floskeln weglassen und versuchen, sich in den Empfänger hineinzuversetzen. Stellen Sie dazu Ihre Korrespondenz auf den Prüfstand. Analysieren Sie Ihren internen und externen Schriftverkehr in einer Arbeitsgruppe und fragen Sie einen externen Profi um Rat. Stellen Sie vor allem die Frage: Stimmt die Korrespondenz mit der Unternehmensphilosophie überein?
Natürlich nicht einfach, wenn man gar keine Unternehmensphilosophie hat. Die Arbeitsgruppe sollte daher Standardbriefe oder Kommunikationsrichtlinien entwickeln. Oder Sie buchen ein Korrespondenz-Training. Dabei lernen Sie, worauf es bei der Kommunikation ankommt. Sie üben, wie man es besser machen kann, erlernen Kreativtechniken und nutzen die Synergien von Teilnehmern aus anderen Branchen und Unternehmen. Die sprachliche Sensibilität wird gefördert, Spontaneität und Flexibilität werden trainiert.
Korrespondenz muss zum Firmenauftritt passen
Lassen Sie außer der schriftlichen Korrespondenz auch Ihren Imageauftritt durch einen Profi auf Verständlichkeit, Kundenorientierung und einheitliches Erscheinungsbild überprüfen. Dazu zählen auch Ihr Werbeauftritt, Ihre Kernbotschaft im Internet und in sonstigen Medien. Alles, was Kunden wahrnehmen, muss auf den Prüfstand – auch die Firmenautos, die Werkzeugkoffer und die Arbeitskleidung der Servicekräfte. Dann nehmen Sie sich Ihre Betriebsstätte im Detail vor: Wie sieht die Außenfassade Ihrer Firma aus? Gibt es dort eine klare Botschaft, was sie tun und vor allem wie sie es tun? Vergessen Sie auch nicht Ihren Auftritt auf Regionalmessen. Alles muss wie aus einem Guss sein. Schwören Sie Ihre Mitarbeiter auf den gemeinsamen Auftritt ein.
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