Industrie 4.0 zum Nachrüsten Bürkert bringt energieeffizienten Stellungsregler mit IO-Link für Fremdventile

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Mit einem elektropneumatischen Stellungs- und Prozessregler für nahezu alle Ventiltypen reagiert Bürkert auf Anforderungen der modernen Prozessindustrie. Der SideCONTROL-Regler lässt sich einfach nachrüsten, spart Druckluft und unterstützt IO-Link für digitale Anbindung.

SideCONTROL: Die elektropneumatische Stellungs- und Prozessregler-Reihe für Ventile von Bürkert macht dank IO-Link Anlagen fit für die Industrie 4.0.(Bild:  Bürkert Fluid Control Systems)
SideCONTROL: Die elektropneumatische Stellungs- und Prozessregler-Reihe für Ventile von Bürkert macht dank IO-Link Anlagen fit für die Industrie 4.0.
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems)

Der neue SideCONTROL-Stellungsregler von Bürkert erweitert das Einsatzspektrum elektropneumatischer Regeltechnik. Er lässt sich nicht nur mit hauseigenen Ventilen kombinieren, sondern auch direkt an Fremdfabrikate anbauen – wahlweise per Direkt- oder NAMUR-Anschluss. Die Kommunikation erfolgt wahlweise über IO-Link (Port Class A/B), EtherNet/IP, PROFINET, Modbus TCP, PROFIBUS DP-V1 oder den eigenen Systembus (büS). Damit eignet sich der Regler für den Retrofit in bestehende Anlagen ebenso wie für den Einsatz in modernen Industrie-4.0-Umgebungen.

Ein zentraler Vorteil: Im ausgeregelten Zustand verbraucht das dynamische Stellsystem keine Druckluft. Das senkt den Energiebedarf im laufenden Betrieb deutlich. Zusätzlich erleichtert die integrierte Auto-Tuning-Funktion (X.TUNE) die Inbetriebnahme. Die Montage ist selbst bei beengten Platzverhältnissen möglich – auch bei hohen Umgebungstemperaturen, etwa durch die Remote-Variante mit abgesetztem Wegsensor.

Nachrüstung ohne Eingriff in den Prozess

Die Nachrüstung kann erfolgen, ohne den bestehenden Fluidikprozess zu verändern, was Stillstandzeiten reduziert. Die robuste Bauform des Reglers erlaubt den Einsatz auch in rauer Industrieumgebung. Diagnosefunktionen überwachen kontinuierlich den Ventilzustand, wodurch sich Wartungsbedarfe frühzeitig erkennen lassen.

Zudem lassen sich Prozessdaten über die digitale Schnittstelle in übergeordnete Systeme integrieren – beispielsweise zur Analyse und Optimierung. Die Regler sind mit Schwenk- und Schubantrieben nach IEC 60534-6-1 sowie VDI/VDE 3845 kompatibel und können damit mit vielerlei gängigen Antriebslösungen kombiniert werden. (mc)

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