Drahtlose Sensornetze

Bidirektionale Kommunikation für Funksensoren

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Bild 2: Der Dolphin-Chip lässt sich sehr einfach mit Hilfe eines C-Compilers programmieren. Das Code-Beispiel veranlasst den Empfänger, alle empfangenen Funktelegramme über die serielle Schnittstelle auszugeben (Archiv: Vogel Business Media)

Für die Programmierung von Applikationen bietet EnOcean eine Entwicklungsumgebung. Sie enthält das Programm DolphinStudio zur Konfiguration des Chips, die API, einen C-Compiler samt Linker (Trialversion), ein Programmiergerät mit USB-Schnittstelle sowie zwei Evaluations Boards, die über zahlreiche Jumper, Pufferkondensatoren, LEDs und Tasten zum individuellen Test von eigenen Anwendungen verfügen.

Neue Plug&Play-Module

Das Dolphin-ASIC ist in erster Linie für Hersteller hochvolumiger Produkte gedacht. Für Anwender mit geringeren Stückzahlen arbeitet EnOcean derzeit an einer neuen Lösung. Als erstes kommen das 22 mm × 19 mm kleine SMD-fähige Plug&Play-Modul TCM 300 sowie das stehend montierbare TCM 310 (36,5 mm × 19 mm) auf den Markt. Gegenüber dem Vorgänger TCM 120 reduziert sich der Standby-Energieverbrauch um mehr als die Hälfte. Serienmäßig dient dieses Modul als 1- bzw. 4-Kanal-Schalter oder als 1-Kanal-Dimmer. Über einen simplen Anschlusspin lässt es sich zudem als Repeater einsetzen; wer möchte, kann die Firmware individuell neu programmieren.

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Für energieautarke Sensoranwendungen bringt EnOcean das ebenfalls bidirektional einsetzbare Module STM 300. Es entspricht in den Abmessungen den TCM-300-Modulen und verfügt serienmäßig über eine Firmware für das Ultra-low-power Energiemanagement auf Basis einer Schwellwerterkennung und einer Schaltung mit Wake-Timer.

*Dr. Wolfgang Heller ist Product Line Manager bei EnOcean

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