Löttechnik BGA-Balls auf QFP-Pads erhöhen die Prozesssicherheit
Um neue BGA-Gehäuse auf existierende QFP-Footprints zu adaptieren, hat Advanced Interconnections eine neuartige Adapter-Technologie entwickelt.
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Der stetige Zwang zur Miniaturisierung hat die QFP-Gehäusetechnik an ihre Grenzen geführt: Mangelnde Koplanarität und die Gefahr von Lötbrücken können bei großen Pinzahlen und kleinen Rastermaßen zu einem echten Problem werden.
Daher geht der Trend seit Jahren in Richtung BGA-Gehäuse. Viele Leiterplatten-Layouts sind aber noch mit QFP-Footprints versehen. Was tun?
Um neue BGA-Gehäuse auf existierende QFP-Footprints zu adaptieren, hat Advanced Interconnections (Vertrieben über Infratron) eine neuartige Adapter-Technologie entwickelt. Dabei wird jede QFP-Kontaktfläche auf der Leiterplatte mit mehreren Lötbällen kontaktiert, die an der Adapter-Unterseite angebracht sind.
Durch diese Redundanz ist eine schlechte Lötverbindung aufgrund von Problemen mit den Balls fast vollständig ausgeschlossen. So können die existierenden Platinen-Layouts weiter genutzt werden, ohne deren Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
Auch für etablierte bleihaltige Lötprozesse ist diese Lösung interessant, da die Unterseite des Adapters mit bleihaltigen Balls versehen werden kann, während die Oberseite und das Device bleifrei verbunden werden.
Die patentierte neue Technologie ist auch für alle anderen Gehäusetechnologien nutzbar, die auf einen existierenden QFP-Footprint adaptiert werden sollen.
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