Optische Sensoren Berührungslose Alternative für die Drehzahlmessung in Windkraftanlagen

Redakteur: Ines Stotz

Mit dem Optipact-Sensor bietet Intacton eine berührungslose, wartungsfreie Alternative für die Drehzahlmessung in Windkraftanlagen, die bisher meist mit Drehgebern oder Näherungsschaltern

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Mit dem Optipact-Sensor bietet Intacton eine berührungslose, wartungsfreie Alternative für die Drehzahlmessung in Windkraftanlagen, die bisher meist mit Drehgebern oder Näherungsschaltern vorgenommen wird. Diese Lösungen haben sich allerdings häufig als anfällig und wartungsintensiv erwiesen, darüber hinaus ist ihre mechanische Integration meist sehr aufwändig. Die leicht zu installierenden, kostengünstigen Optipact-Systeme verringern den Montage- und Wartungsaufwand, sodass selbst eine redundante Installation von zwei Modellen wirtschaftlich sinnvoll ist. Die gelieferten Signale lassen sich sehr gut für die Drehzahlregelung verwenden, sodass gegenüber herkömmlichen Systemen meist Effizienzsteigerungen möglich sind.

Optipact-Sensoren analysieren bewegte Oberflächen und stellen die daraus gewonnenen Daten der Steuerung zur Verfügung. Ihr Funktionsprinzip basiert auf dem Korrelationsverfahren, mit dem sich die markanten Strukturen einer Oberfläche im Sichtbereich detektieren und verfolgen lassen. In Windkraftanlagen werden sie so installiert, dass ihre Flächenkamera auf eine beliebige bewegte Oberfläche blickt, während der Sensor selbst ortsfest angebaut ist. Das dadurch errechnete Signal entspricht dem eines Inkrementalencoders. Wird zusätzlich ein Referenzpunkt auf dem Umfang festgelegt, kann Optipact neben der Drehzahl auch die Drehposition der Nabe erfassen – dieser Wert lässt sich zusätzlich zur Überwachung der Umdrehung und zur Positionierung des Rotors nutzen.

Optipact-Sensoren bestehen aus einer Dioden-Beleuchtungseinheit, Flächenkamera, Sende- und Empfangsoptik sowie einer integrierten Auswerte- und Schnittstellenelektronik. Mit einer Größe von 98 × 42 × 47 mm und einem Gewicht von lediglich 250 g lassen sie sich einfach in nahezu jede Applikation integrieren. Die Sensoren sind in einem IP65-Aluminiumgehäuse untergebracht. Für die Kommunikation mit übergeordneten Steuerungen stehen Inkremental- und RS232-Schnittstellen zur Verfügung, auf Anfrage sind auch Feldbussysteme oder SSI möglich.

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