Leiterplatten-Discounter Berliner PCB-Versender lässt Pragmatiker sparen
Der vor kurzem gegründete Leiterplatten-Versender PCB Joker aus Berlin kauft Freiflächen von Platinen-Sonderproduktionen günstig ein und gibt diesen Preisvorteil an Kunden weiter. Wer vorrangig sein Platinenlayout in der Realität testen will, kann auf diese Weise Geld sparen.
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Der Berliner Versender setzt darauf, dass es vielen Entwicklern bei Leiterplatten-Prototypen zunächst einmal egal ist, wie die Platine – abgesehen natürlich vom Leiterplattenlayout – aussieht. Auf einige Parameter der Ausführung wie etwa die Dicke, die Farbe, die Kupferauflage oder die Oberfläche hat der Besteller deshalb keinen Einfluss.
Potenzielle Kunden des PCB Joker können bis zu 10 Leiterplatten in einer, zwei oder vier Lagen bestellen. Ab zwei Lagen ist die elektrische Prüfung im Preis enthalten. Auch der Lötstopplack ist inklusive, allerdings haben die Besteller keinen Einfluss auf die Farbe.
Die Leiterplattendicke kann sich zwischen 0,5 und 2,4 Millimetern bewegen, die Dicke der Kupferauflage variiert zwischen 35, 55 und 70 Mikrometern. Alle Oberflächen entsprechen der RoHS-Richtlinie (Reduction oh Hazardous Substances). Je nach Anzahl der verarbeiteten Lagen kann die Produktionszeit zwischen zwei und zehn Arbeitstagen in Anspruch nehmen.
Das Konzept des Versenders basiert in gewisser Weise auf cleverer Resteverwertung: Leiterplattenhersteller nutzen die Platinenfläche bei Sonderaufträgen nur ineffizient aus, so dass deswegen Fläche frei bleibt. Diese Flächen werden vergünstigt eingekauft und darauf platziert PCB Joker die Platinenlayouts. Die Berliner versichern, die Restflächen nur bei deutschen Herstellern anzukaufen.
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