SMD-Bestückung

Bei Fehlern sofort reagieren mit 3D-AOI

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Objektive Überprüfung von Pastendruck und SMD-Bestückung

Bild 2: Ginzinger fertigt die Elektronik für W&H Dentalwerk, mit Firmensitz in Bürmoos.
Bild 2: Ginzinger fertigt die Elektronik für W&H Dentalwerk, mit Firmensitz in Bürmoos.
(Bild: Ginzinger/W&H Dentalwerk)

Das Ende 2014 erworbene 3D-Inline-AOI ist heute aus dem Produktionsalltag bei Ginzinger nicht mehr wegzudenken. Wo das frühere System durch Bildaufnahmen Grauwerte verglichen hat, ist es mit dem KohYoung-AOI dank einer speziellen Technologie der Streifenprojektion (Phasenshift-Moire-Messtechnologie) nun möglich, aus acht verschiedenen Richtungen bzw. Blickwinkeln ein Streifengitter auf die Platinen zu projizieren und so die genauen Höhen, Volumen etc. von Lötstellen und Bauteilen festzustellen und zu messen.

„Wir profitieren nun von einer wesentlich schnelleren Programmerstellung, geringeren Durchlaufzeiten der Baugruppen sowie dem schnelleren Feedback bei Fehlern auf der bestückten Platine und haben damit eine objektive Überprüfung von Pastendruck und SMD-Bestückung“, sagt Zauner. Die Vorteile für die Kunden von Ginzinger lägen klar auf der Hand: schnellere und fehlerfreie Auslieferung der Produkte.

„Das alte 2D-AOI brauchte rund 25 Stunden zum Debuggen, mit der KohYoung schaffen wir es in zwei Stunden“, berichtet Zauner von der zeitlichen Einsparung. Alle Programme konnten in einem halben Jahr erstellt werden, seit Mitte März läuft die KohYoung Inline. Die Inspektionszeiten seien kaum vergleichbar: Habe man mit dem 2005 erworbenen AOI rund 88 Sekunden für eine Leiterplatte benötigt, erledigt die KohYoung Zenith dies in 11 Sekunden – und misst dazu noch in 3D. „Es ist eher so, dass wir mit der Linie das AOI ausbremsen, als andersherum“, scherzt der Fertigungsleiter. Mitarbeiter hätten dadurch freie Kapazitäten und können zusätzlich woanders eingesetzt werden.

Drei Mitarbeiter von Ginzinger electronic systems erhielten im Hanauer Demozentrum der SmartRep GmbH, die exklusiv die KohYoung-Systeme im deutschsprachigen Raum vertreibt, eine Schulung zur Programmierung und Bedienung des AOI. Der Service und die Wartung, die über SmartRep abgewickelt werden, laufen überaus zufriedenstellend, bestätigt Christian Zauner.

„Bei Ginzinger electronic systems steht immer der zufriedene Kunde im Mittelpunkt. Dafür bedarf es sowohl gut ausgebildeter Mitarbeiter als auch technischer Investitionen. Und deswegen investiert Ginzinger electronic systems kontinuierlich in modernste Maschinen und Technologien“, erklärt Christian Zauner. Durch das 3D-AOI hat Ginzinger nun einen wichtigen Wettbewerbsvorsprung gegenüber seinen Mitbewerbern.

* Dr. Julia Stadter leitet den Bereich Marketing und Kommunikation bei SmartRep.

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