Bestückung

Automatik-Labelfeeder bewährt sich als Kennzeichnungslösung im Dauereinsatz

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Serienweise und mit High-Speed Etiketten setzen

„In unserer eigenen Elektronik-Fertigung setzen wir unter Anderem auch eine Siplace-Anlage von ASM ein und es ist mitunter sinnvoll, gleich mehrere Etiketten mit dem Revolverkopf aufzunehmen. Die Anlagen von ASM sind außerdem recht weit verbreitet, so dass wir Anfragen nach unserem Label-Feeder ALF aus unterschiedlichsten Industriezweigen erhalten,“ teilt Ivan Bajic, Geschäftsführer der AMS Software & Elektronik mit.

SAMSUNG SM-ALF12-Lösung von Multi Components GmbH: Der Label-Feeder ist Hard- und Softwareseitig in die Maschine integriert.
SAMSUNG SM-ALF12-Lösung von Multi Components GmbH: Der Label-Feeder ist Hard- und Softwareseitig in die Maschine integriert.
(Bild: AMS Software & Elektronik)
Insbesondere bei Kunden in der Automotive-Sparte ist Zeiteffizienz eine vielgestellte Anforderung. Bestückungsanlagen mit Geschwindigkeiten um 120.000 Bestückeinheiten pro Stunde sind hier keine Seltenheit. Die ultraschnellen Anlagen dürfen daher auch nicht durch einen Etikettenfeeder ausgebremst werden. Um diesen Flaschenhalseffekt zu vermeiden, wurde der Feeder noch einmal deutlich beschleunigt. Auch Anwender, deren Bestückungsanlagen mit Revolverköpfen serienweise Etiketten oder Abdeckpunkte setzen, können den Feeder nun leichter auf die Bestück-Geschwindigkeiten moderner Anlagen einstellen.

Samsung SM: 100% Traceability

„Das Credo der neuen Samsung-Traceability Lösung ist 100-prozentige Rückverfolgbarkeit,“ so Servicemanager Günter Batz vom Unternehmen Multi-Components GmbH in Schwabach. „Seit es die neue Software-Lösung für die Bestückungsanlagen der Samsung SM-Serie gibt, bezieht sich Traceability auf jedes einzelne Bauteil.

„Wir haben Rüstsicherheit, wir wissen zu welchem Zeitpunkt auf welcher Linie welcher Maschinenbediener welchen Widerstand auf die gekennzeichnete Leiterplatte gesetzt hat. Und diese Option können wir unseren Kunden dank ALF zu absolut wettbewerbsfähigen Preisen anbieten. Für 7500 Euro haben sie das gesamte Herzstück der Rückverfolgbarkeit als zusätzliche Option in Ihrer Samsung SM“, so Batz, der hierbei besonders auf sensible Bereiche in der Automobilfertigung verweist, bei denen im schlimmsten Fall umfangreiche Rückrufaktionen zu immensen Verlusten führen, wenn sich nicht exakt bestimmen lässt, welche Einzelplatinen von einem etwaigen Fehler betroffen sind.

Samsung Techwin, der fünftgrößte Elektronikkonzern, wird in Deutschland durch Multi-Components vertreten. Mit der entsprechenden Erfahrung und Know-How aus dem Kundendienst kennt man die Bedürfnisse und unterschiedlichen Anforderungsprofile in der Bestückerbranche. Multi-Components hat die Etikettierlösung extensiv getestet und sich schließlich für die vollständige Implementierung entschieden. Die Feeder haben nun eine intelligente Anbindung an die Bestückungsanlage, wodurch die Identität der Feeder auf der Maschine immer bekannt ist.

„Bei vorherigen Lösungen von Samsung fing die Traceability erst nach der Bestückung an. Manchen Anforderungen werden solche Lösungen jedoch nicht immer gerecht, weswegen man bei Samsung die überwachten Bereiche im Produktionsprozess maximal ausgedehnt hat,“ führt der Servicemanager aus. In den Samsung SM-Anlagen wird jedes codierte Etikett sofort nach dem Setzen gelesen und mit der Baugruppe „verheiratet“.

Batz erklärt weiter: „Da es sich bei unseren Bestückern ohnehin um sehr flexible Anlagen handelt, passt der Labelfeeder bei uns grundsätzlich ins Bild. Wir sehen auch einen Vorteil darin, dass ein praktisch in Reichweite ansässiges Unternehmen wie AMS mit Rat und Tat verfügbar ist, wenn es einmal um Sonderanforderungen mit weiterer Entwicklung und Tests geht.“

* * Oliver Schimkus... ist Vertriebsmitarbeiter bei der AMS Software & Elektronik GmbH in Flensburg. Er betreut den Label-Feeder ALF und die Softwarelösung Trace.

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